Aston Martin DB5 aus "Goldfinger" James Bonds Lieblingswagen für 6,4 Millionen Dollar versteigert

Es ist der wohl bekannteste Dienstwagen der Welt: Nun wurde ein Exemplar von James Bonds Aston Martin DB5 versteigert - Schleudersitz und versteckte Maschinengewehre inklusive.

Simon Clay/ RM Sotheby's

Ein Traumauto für 007-Fans hat einen neuen Besitzer: Ein silbergrauer Aston-Martin-Sportwagen, der durch die James-Bond-Filme "Goldfinger" und "Feuerball" weltberühmt wurde, ist für rund 6,4 Millionen Dollar (etwa 5,75 Millionen Euro) versteigert worden. Bei der Auktion im kalifornischen Monterey kletterte der Preis in wenigen Minuten schnell in die Höhe.

Das Auktionshaus RM Sotheby's hatte den Wert des seltenen Sportwagens zuvor auf vier bis sechs Millionen Dollar geschätzt und vom "berühmtesten Auto der Welt" gesprochen. Über den Käufer wurde zunächst nichts bekannt.

Schleudersitz für nervige Beifahrer

Der Aston Martin DB5 aus dem Baujahr 1965 ist mit 13 ungewöhnlichen Agenten-Extras ausgestattet. Darunter sind austauschbare Nummernschilder, ein kugelsicheres Schutzschild für das Heck des Wagens und versteckte Maschinengewehre. Um Verfolger loszuwerden, stößt das Heck wahlweise Rauchbomben, Krähenfüße oder Öl aus. Für unerwünschte Beifahrer hat der Wagen auch eine Lösung parat - er verfügt über einen Schleudersitz.

Der britische Flitzer gilt als das bekannteste Bond-Auto. Weltweit sind nur noch drei dieser "007"-Spezialanfertigungen bekannt, die im Film vom Geheimdienstbastler Q, dem Waffenmeister von James Bond, erdacht wurden.

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Auto mit Spezialeffekten: Bonds liebster Dienstwagen

Der britische Hersteller Aston Martin hatte für die Dreharbeiten von "Goldfinger" (1964) und "Feuerball" (1965) mit Sean Connery in der Hauptrolle insgesamt vier Fahrzeuge mit Bond-Sonderausstattung zur Verfügung gestellt. Seither hatte das Versteigerungsobjekt drei Privatbesitzer, darunter ein US-Automuseum, in dem der Luxusschlitten 35 Jahre lang ausgestellt wurde.

ene/dpa

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insgesamt 4 Beiträge
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barlog 16.08.2019
1.
Kugelsicheres Schutzschild, Maschinengewehre, Schleudersitz - klar, bestimmt alles voll funktionsfähig?
RalfBukowski 16.08.2019
2. Letztens stand ich an der Ampel...
...neben so einem Gerät - nein, in der normalen Ausführung. Und als ich das Fenster runter ließ, hatte der Fahrer ein Einsehen und tippte leicht aufs Gas. Bei dem Sound (und das war nur etwas mehr als Leerlaufdrehzahl) bekommt man schon Gänsehaut. Herrlich, das war wirklich netter Maschinenbau.
Maurer 16.08.2019
3. Bild 6
zeigt den Fahrersitz und beschreibt die Schleudersitzfunktion des Beifahrersitzes. Stichwort: Linksverkehr
mazzmazz 17.08.2019
4. Herrlich...
So einen Wagen besaß ich mal. Als Modell mit herausfahrbarem Kugelschutz. Was für ein wunderschönes Auto. Und sogar schon mit Navigationsgerät... Das Maschinengewehr wünscht man sich ja manchmal auch für sein modernes Brot-und-Butter-Auto. Den Schleudersitz hingegen halte ich für verzichtbar, da auf Dauer zu teuer. Besser überlegt man sich rechtzeitig, wen man überhaupt in sein Auto einsteigen lässt. Gut finde ich die Wechselkennzeichen. Hilft beim Blitzen. Aber für die Differenz des KAufpreises von 5,6 Mio. Eur vergleichen mit 150.000 Eur für ein ordentliches neues Auto kann man einige Tickets bezahlen...
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