ADAC Lichttest Jedes zweite Auto hat einen an der Lampe

Die Ergebnisse des ADAC Lichttests sind erschreckend: Bei der Hälfte der untersuchten Fahrzeuge entdeckten die Prüfer Fehler an der Lichtanlage. Dabei kann der Fahrer den am häufigsten beanstandeten Mangel oft ganz einfach selbst beheben.
Schlechte Sicht auf der Straße: Viele Fahrer sind mit mangelhafter Beleuchtung unterwegs

Schlechte Sicht auf der Straße: Viele Fahrer sind mit mangelhafter Beleuchtung unterwegs

Foto: dapd

München - Experten des Automobilclubs ADAC haben die Beleuchtungsanlagen von 9000 Autos getestet - und dabei wenig Lichtblicke erlebt. Jedes zweite Fahrzeug hatte mindestens einen Mangel an der Anlage. Das kann teure und gefährliche Folgen haben: Fehlerhafte Scheinwerfer blenden entweder den Gegenverkehr oder schränken die Sicht des Fahrers ein. Bei der gesetzlich vorgeschriebenen Hauptuntersuchung (HU) kann für einen solchen Mangel außerdem eine Nachprüfung fällig werden.

Falsch eingestellte Scheinwerfer waren der häufigste Mangel, den die Tester beanstandeten: Bei mehr als 40 Prozent der getesteten Fahrzeuge waren Haupt- oder Nebelscheinwerfer entweder zu hoch oder zu niedrig justiert.

Das Ergebnis ist erstaunlich - denn bei fast allen Autos kann dieses Problem mit einem Handgriff behoben werden: "Fahrer müssen entsprechend der Last im Auto die Leuchtweite regulieren. Ein Blick in die Bedienungsanleitung reicht schon aus, um zu wissen, wo sich das entsprechende Einstellrädchen im Wagen befindet", sagt Claudia Weiler vom Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe  (ZDK).

Der ADAC rät Autofahrern außerdem, hochwertige Leuchtmittel für die Haupt- und Nebelscheinwerfer zu verwenden. Bei vielen Billigprodukten komme es zu einer falschen Ausrichtung des Lichtkegels, weil der Glühdraht in den Lampen schlecht positioniert sei.

cst/dpa
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