Rost an Bremsanlage Chrysler ruft rund 870.000 Geländewagen zurück

Rückrufaktion bei Chrysler: Der US-Konzern ordert eine riesige Zahl der Modelle Jeep Grand Cherokee und Dodge Durango in die Werkstätten. Auch in Deutschland sind Fahrzeuge betroffen.

Jeep Grand Cherokee: Unfallgefahr wegen Bremsdefekt
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Jeep Grand Cherokee: Unfallgefahr wegen Bremsdefekt


Auburn Hills - Nach General Motors (GM) muss nun auch der US-Rivale Chrysler zahlreiche Autos in die Werkstätten zurückrufen. Betroffen seien etwa 870.000 Geländewagen, bei denen es zu Problemen mit der Bremse kommen könnte, teilte die Fiat-Tochter am Mittwoch mit. Fahrer hätten sich darüber beschwert, dass das Bremspedal nur schwer zu bedienen sei. Es sei deswegen zu einem Unfall gekommen, bei dem allerdings niemand verletzt wurde.

Bei den betroffenen Modellen handelt sich den Jeep Grand Cherokee und den Dodge Durango aus den Baujahren 2011 bis 2014. Chrysler tauscht nun beschädigte Bremskraftverstärker aus und installiert bei allen anderen Fahrzeugen einen Wasserschutz.

Die meisten der reparaturbedürftigen Geländewagen fahren in den USA. Ein Sprecher von Jeep sagte jedoch, dass auch in Deutschland bis zu 4000 Grand Cherokee betroffen sein könnten. Die Halter müssten nun über das Kraftfahrtbundesamt (KBA) ermittelt werden. Ob auch Exemplare des Dodge Durango betroffen sind, war unklar. Die Chrysler-Tochter hat sich aus Europa zurückgezogen.

cst/dpa/Reuters



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tschanz51@bluewin.ch 02.04.2014
1. Zulieferer benennen!
Es wäre an der Zeit, angebracht und sehr interessant, bei den unablässigen Rückrufen von Automobilen auch zu erfahren, wer der betroffene Zulieferer der schad- oder fehlerhaften Teile ist. Bis zu 70% aller verbauten Teile und Geräte an Autos, stammen heute von zahlreichen Zulieferfirmen und dabei werden baugleiche Teile durchaus und oft für verschiedene Marken verwendet. Bei vielen Rückrufen stellt sich deshalb häufig die Frage, ob denn auch wirklich alle betroffenen Hersteller solch angebrachte und gewichtige Aktionen durchführen. Hersteller mit entsprechend ihrer Grösse anfallenden Anzahl von Rückrufen, müssen deshalb nicht partout schlechte Anbieter sein. Umgehende Offenheit und absolute Transparenz ist hier generell die beste Lösung gegenüber dem Kunden. Als beispielhaft und nachahmenswert darf man an dieser Stelle Toyota nennen. Die überaus häufigen und zum Teil müssigen oder sogar unverhältnismässigen Rückrufe, die auch sehr hohe Kosten verursacht haben, sind mitunter ein wesentlicher Grund dafür, dass Toyota, nach wie vor, zu den erfolgreichsten Fahrzeugherstellern der Welt gehört! Weitaus mehr Bedenken und Angst verursachen bei mir die mit Sicherheit ziemlich zahlreichen und absichtlich verschwiegenen Mängel und Fehler an Autos und auch vielen anderen Produkten! Über Jahre hinweg verschwiegene Defekte und Fehler, welche zu fatalen Unfällen führen können, wie das aktuelle Beispiel von GM zeigt, müssen deshalb drakonisch und mit aller Härte bestraft werden. Dahinter versteckt sich in summa weitgehend boshafte, bewusste und achtlose Habgier auf Kosten und Gefahr der Kunden!
Hübitusse 02.04.2014
2. Der war gut!
Als ob Rost an Ami-Schaukeln was aussergewöhnliches wäre!
jalu-2008 02.04.2014
3. Komisch!
Zitat von tschanz51@bluewin.chEs wäre an der Zeit, angebracht und sehr interessant, bei den unablässigen Rückrufen von Automobilen auch zu erfahren, wer der betroffene Zulieferer der schad- oder fehlerhaften Teile ist. Bis zu 70% aller verbauten Teile und Geräte an Autos, stammen heute von zahlreichen Zulieferfirmen und dabei werden baugleiche Teile durchaus und oft für verschiedene Marken verwendet. Bei vielen Rückrufen stellt sich deshalb häufig die Frage, ob denn auch wirklich alle betroffenen Hersteller solch angebrachte und gewichtige Aktionen durchführen. Hersteller mit entsprechend ihrer Grösse anfallenden Anzahl von Rückrufen, müssen deshalb nicht partout schlechte Anbieter sein. Umgehende Offenheit und absolute Transparenz ist hier generell die beste Lösung gegenüber dem Kunden. Als beispielhaft und nachahmenswert darf man an dieser Stelle Toyota nennen. Die überaus häufigen und zum Teil müssigen oder sogar unverhältnismässigen Rückrufe, die auch sehr hohe Kosten verursacht haben, sind mitunter ein wesentlicher Grund dafür, dass Toyota, nach wie vor, zu den erfolgreichsten Fahrzeugherstellern der Welt gehört! Weitaus mehr Bedenken und Angst verursachen bei mir die mit Sicherheit ziemlich zahlreichen und absichtlich verschwiegenen Mängel und Fehler an Autos und auch vielen anderen Produkten! Über Jahre hinweg verschwiegene Defekte und Fehler, welche zu fatalen Unfällen führen können, wie das aktuelle Beispiel von GM zeigt, müssen deshalb drakonisch und mit aller Härte bestraft werden. Dahinter versteckt sich in summa weitgehend boshafte, bewusste und achtlose Habgier auf Kosten und Gefahr der Kunden!
Sie leiten aus einer hohen Rückrufquote eine gute Qualität ab? Die Marke hat Ihnen den Kopf verdreht! Auch Toyota hat nichts zu verschenken! Auch wenn ein Zulieferer mehrere Hersteller mit ähnlichen Bauteilen versorgt, sind es so gut wie nie dieselben Teile! Zudem scheint es dem Bericht nach um eine fehlende Abschirmung gegen Wasser zu gehen, dafür kann der Zulieferer nichts, das liegt in der Hand des Herstellers, wo und wie er einen Bremskraftverstärker montiert.
dennis3110 02.04.2014
4. Wohl keine Ahnung
@hübbitusse, beruht der Kommentar auf eigener Erfahrung oder ist es einfach nur das übliche us bashing? Mein alter Chrysler ist mittlerweile fast 17 Jahre alt, hat weit über 300000km runter und im vergangenen Sommer ohne Schwierigkeiten eine neue Hu Plakette bekommen. Selten so ein zuverlässiges Fahrzeug gehabt. Da können die EU büchsen nicht mithalten;)
Mannheimer011 02.04.2014
5. Wenn die Bremse schwer geht
fährt man erstmal weiter? Manche Leute sollten überhaupt nicht Autofahren dürfen, weil ihnen das Gefühl für technische Probleme fehlt. Wenn das Problem schon länger bestand, sollte man die Leute wegen vorsätzlicher Gefährdung anderer haftbar machen.
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