Hitze-Slogan Mercedes entschuldigt sich für Tweet über SUV

Ein Gag über die jüngsten Hitzewellen ist bei Mercedes gründlich schiefgegangen. Der Autobauer hatte auf Twitter geprahlt, ein neues SUV der Tochter AMG werde "die Dinge weiter aufheizen".
Heiß, heißer, AMG: Der GLA 45 4Matic soll einem Mercedes-Tweet zufolge die Dinge "aufheizen"

Heiß, heißer, AMG: Der GLA 45 4Matic soll einem Mercedes-Tweet zufolge die Dinge "aufheizen"

Foto: Daimler

Die PR-Abteilung von Mercedes-Benz versuchte sich an einem Scherz über steigende Temperaturen - und patzte.

"Falls dieser Sommer noch nicht warm genug war, der Mercedes-AMG GLA 45 4Matic wird die Dinge mit seiner roten Lackierung weiter aufheizen" - mit diesem Tweet bewarb Mercedes-Benz das SUV. Direkt über dem Spruch prangen die recht hohen Werte zu Verbrauch (8,5 Liter auf 100 Kilometer) und CO2-Ausstoß (193 Gramm CO2 pro Kilometer) des Autos.

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Zahlreiche Nutzer kritisierten den Tweet angesichts der Klimakrise als zynisch und unangebracht. Meteorologen, Forstwirte, aber auch Ärzte halten die Wetterextreme, denen Menschen zunehmend ausgesetzt sind, für gefährlich.

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So starben nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts im vergangenen Sommer allein in Berlin etwa 500 Menschen an den Folgen der Hitze. Mediziner fordern deshalb, einen Hitzeschutzplan einzurichten und Ärzte und Pfleger speziell zu schulen. (Lesen Sie hier mehr zu den Folgen der Hitzewelle in Deutschland.)

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Andere Nutzer fanden die Aufregung über den Tweet übertrieben. Dennoch entschuldigte sich Mercedes rund 16 Stunden später für den Tweet und erklärte, man arbeite hart an der Transformation der Fahrzeugflotte und strebe bis 2039 komplette CO2-Neutralität an. Das überzeugte viele Nutzer auf Twitter jedoch nur bedingt, manche äußerten Zweifel an der Ernsthaftigkeit dieses Vorhabens.

ene
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