Kundenumfrage Deutsche haben Audi und Mini wieder lieber

Was taugt welcher Wagen? In ihrer renommierten Jahresstudie hat eine Unternehmensberatung die Zufriedenheit der deutschen Autofahrer unter die Lupe genommen. Die besten Noten bekamen japanische Hersteller. Aber deutsche Marken kletterten in der Rangliste nach oben.


München - Laut der jährlichen Untersuchung der Unternehmensberatung J.D. Power haben sich der zum BMW-Konzern gehörende Kleinwagen Mini und die unter dem Dach des VW-Konzerns produzierte Automarke Audi bei der Kundenzufriedenheit in Deutschland deutlich verbessert. Mini legte besonders bei Qualität und Zuverlässigkeit sowie der Zufriedenheit mit den Vertragshändlern deutlich zu. Auch Audi habe in diesen Bereichen Fortschritte gemacht, teilte J.D. Power heute in München mit. Darüber hinaus habe die Ingolstädter VW-Schwester besonders gute Ergebnisse hinsichtlich der Attraktivität ihrer Fahrzeuge erzielt. BMW und Audi waren die bestplatzierten deutschen Marken.

Am zufriedensten waren die deutschen Autofahrer zum fünften Mal in Folge mit dem japanischen Hersteller Toyota, der bei Qualität und Zuverlässigkeit zum wiederholten Male am besten abschnitt. Gut bewertet wurde Toyota auch bei der Attraktivität seiner Fahrzeuge und bei den Unterhaltskosten. Auf den Plätzen zwei bis vier landeten die japanischen Marken Honda, Mazda und Subaru. Honda verbesserte sich im Vergleich um Vorjahr um drei Plätze.

Die Daimler-Marke Mercedes verbesserte sich trotz einer im Vergleich zum Vorjahr niedrigeren Punktzahl um zwei Plätze auf Rang neun. Europas Marktführer Volkswagen landete dagegen mit dem 19. Platz wieder unter dem Branchenschnitt.

Für die Studie wurden über 22.000 deutsche Autofahrer befragt. Sie sollten ihre Erfahrungen mit Fahrzeugen, Vertragshändlern und Unterhaltskosten bewerten.

har/rtr



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