Luxusmobile VW baut kleineren Phaeton auf Audi-A6-Basis

Mit seinem Phaeton kann Volkswagen bisher nicht punkten. Das Luxusmobil der Wolfsburger ist wirtschaftlich gesehen ein Flop. In Planung ist daher ein kleineres Modell, das günstiger hergestellt und angeboten werden soll.

Hamburg - Der Volkswagen-Chef Martin Winterkorn macht sich an die Neusortierung der Oberklassemodelle seiner verschiedenen Konzernmarken. Bislang haben der VW Phaeton und der Audi A8 fast keinerlei Gleichteile. Deshalb musste der Wolfsburger Konzern viele hundert Millionen Euro für Doppelentwicklungen von Motoren, Getrieben, Achsen und anderen Aggregaten ausgeben.

Der Nachfolger des Phaeton, der 2010 auf den Markt kommt, soll nach Informationen des SPIEGEL jetzt etwas kleiner ausfallen und auf der technischen Basis des Audi A6 entstehen. Er wird dann nicht nur billiger in der Entwicklung, sondern auch kostengünstiger in der Produktion sein und soll zu einem etwas reduzierten Preis angeboten werden. Das derzeitige Modell ist wirtschaftlich ein Flop. VW wollte rund 20.000 Fahrzeuge im Jahr verkaufen. Tatsächlich werden die Wolfsburger gerade mal 5000 jährlich los.

Der nächste Oberklassewagen von Audi wird klar oberhalb des neuen Phaetons positioniert. Der neue A8 soll zugleich die Grundlage für den nächsten Bentley Continental liefern und so wiederum die Entwicklungskosten für dieses Luxusgefährt senken.

abl

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