M3-Produktion BMW hat Probleme mit den Motoren

Die Produktion des neuen Sterns am Münchner Autohimmel beginnt mit einem klassischen Fehlstart. Nach Problemen mit einer Maschine wird die Fertigung des BMW M3 erst einmal auf Eis gelegt.


Momentanes Sorgenkind: Der 3,2-Liter-Reihenvierzylinder soll im M3 für 343 PS Leistung sorgen

Momentanes Sorgenkind: Der 3,2-Liter-Reihenvierzylinder soll im M3 für 343 PS Leistung sorgen

München - Käufer des neuen BMW M3 müssen wegen Produktionsproblemen auf die Auslieferung ihres Sportwagens voraussichtlich einen Monat länger warten als geplant. Auf Grund zu großer Toleranzen an einer Maschine sei die Motoren-Produktion vorübergehend gestoppt worden, bestätigte die BMW AG am Mittwoch eine Vorabmeldung der "Wirtschaftswoche".

Statt wie ursprünglich geplant Ende Oktober könnten vermutlich erst Ende November die ersten der 100.000 DM teuren Autos die Fertigungshallen verlassen, sagte ein BMW-Sprecher. Die Maschinen für den neuen Sportwagen, der auf der Dreier-Reihe basiert, werden im Sonderbau im Werk Regensburg hergestellt.

Bis das Problem behoben ist, ruhe sowohl die Produktion der Sechszylinder-Motoren als auch der Karosserien, sagte der Sprecher. Mit dem neuen M3 will BMW nach eigenen Angaben die Verkaufszahlen des Vorgängermodells noch übertreffen, von dem seit 1992 rund 72.000 Stück abgesetzt wurden.



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