Autobahngebühren Jahresvignette in Österreich - so können Sie sparen

Der Kauf einer Jahresvignette lohnt sich in Österreich nicht mehr - das Gleiche gilt bald für zwei weitere Länder. Diese Tipps sollten Sie kennen.

Augen auf beim Vignettenkauf: In Österreich lohnt sich die Jahresvignette ab August nicht mehr
Tobias Hase/dpa

Augen auf beim Vignettenkauf: In Österreich lohnt sich die Jahresvignette ab August nicht mehr


Einmal kleben, das ganze Jahr lang fahren - wer häufig in Länder mit Vignettenpflicht reist, kauft meist eine Jahresvignette. Die lohnt sich ab der Mitte des Jahres jedoch vielerorts nur noch bedingt. Auch Vielfahrer können dann mit Kurzzeitvignetten sparen - zum Beispiel ab August in Österreich:

  • Die österreichische Jahresvignette kostet 89,20 Euro und gilt bis Januar 2020, die Vignette für das kommende Jahr gilt bereits ab dem 1. Dezember
  • Wer noch keine Vignette hat und häufig nach Österreich fährt, kann die Zeit ab August bis Ende November mit zwei Zwei-Monatsvignetten für je 26,80 Euro überbrücken - und spart so 35,60 Euro

Auch in Slowenien und Tschechien lohnt es sich, in der zweiten Jahreshälfte nachzurechnen:

  • Der Kauf der slowenischen Jahresvignette rechnet sich ab dem 1. September nicht mehr. Sie kostet 110 Euro, eine Monatsvignette dagegen 30 Euro. Wer bis November drei Monatsvignetten kauft, spart 20 Euro - und kann anschließend die ab Dezember gültige Jahresvignette für 2020 nutzen.
  • Für Autofahrer, die ab September nach Tschechien fahren lohnt sich die 60 Euro teure Jahresvignette nicht mehr, hier sind drei Monatsvignetten für je 18 Euro eine günstigere Alternative, denn auch hier gilt die 2020er-Vignette bereits ab 1. Dezember.

ene

Mehr zum Thema


insgesamt 21 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
odenkirchener 04.08.2019
1. Tschechien
Und immer einheimische Währung dabei haben. Oder vorher (ADAC?) besorgen. Wenn man von Norden über die A14 kommt, wo nach der Grenze erst die Baustelle kommt, bezahlt man sonst, z.B. für ein 10 Tagesticket, 16€, statt 13€. Karten werden nicht genommen.
dwg 04.08.2019
2.
"Diese Tipps sollten Sie kennen" Aus dem Umstand, dass sich mit fortschreitendem Jahr eine Jahresvignette irgendwann nicht mehr lohnt macht ihr einen ganzen Artikel, oder habe ich da irgendein Geheimnis verpasst?
tepchen 04.08.2019
3.
Zitat von odenkirchenerUnd immer einheimische Währung dabei haben. Oder vorher (ADAC?) besorgen. Wenn man von Norden über die A14 kommt, wo nach der Grenze erst die Baustelle kommt, bezahlt man sonst, z.B. für ein 10 Tagesticket, 16€, statt 13€. Karten werden nicht genommen.
Auf der A17 wurde die Mautverkaufsstelle eingestellt. Nun gibt es noch Plaketten in der Raststätte Dresdener Tor (Wilsdruff) Richtung Dresden für den normalen Preis. Oder dann direkt in CZ an der Tankstelle (bis dahin Mautfrei) dort auch kein Problem mit Karte zu zahlen.
platobi 04.08.2019
4. Unglaublich
Der Spiegel deckt gnadenlos auf! Je fortgeschrittener das Jahr, desto unrentabler eine Jahresvignette.
der_grillmeister 04.08.2019
5. Sehr aufschlussreich ...
Da hätte ich hinter der Überschrift was gehaltvolleres erwartet als die simple Erkenntnis, dass man irgendwann lieber andere Vignetten-Zeiträume wählt. Wer 5 Minuten vor Restaurant-Schließung kommt, sollte in der Regel auch nicht mehr All-you-can-eat bestellen. Dürft ihr gerne auch einen ganzen Artikel draus machen, falls noch Platz zu füllen ist ;-).
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2019
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.