Mazda CX-7 SUV im Sportmodus

Mazda wird auf der Detroit Motor Show das Modell CX-7 offiziell enthüllen. Auf ersten Bildern erkennt man einen sportlich zurechtgemachten Allradler. Die Zeit der dickfelligen, etwas grobschlächtigen Sport Utilities scheint allmählich abzulaufen.


Im vergangenen Jahr präsentierte die japanische Marke in Detroit die Studie MX-Crossport, und schon an deren Karosserie war zu sehen, dass es wohl vorbei ist mit kantigen, hoch aufragenden SUV-Modellen aus dem Hause Mazda. Nun, ein Jahr später, wird am gleichen Ort (14. bis 22. Januar) das Serienmodell vorgestellt, der CX-7. Wenige Wochen nach seiner Weltpremiere in Detroit soll das Auto auf dem nordamerikanischen Markt eingeführt werden. Ende des Jahres 2006 dann wird man Näheres über die Europa-Version des Fünfsitzers erfahren.

Mazda CX-7: Ein SUV, der im Trainingsanzug steckt

Mazda CX-7: Ein SUV, der im Trainingsanzug steckt

Auffällig an der neuen SUV-Designlinie, die den CX-7 prägt, ist die völlige Abwesenheit von Blech gewordener Holzfällerromantik. Der Wagen tritt mit einer flach gerundeten Motorhaube an, beherbergt die 18 Zoll großen Vorderräder unter auffällig ausgestellten Radhäusern, gönnt der Seitenverglasung einen flotten Schwung und schließt bullig und bündig ab. Das Auto wirkt, als seien hier wirklich ein SUV und ein Coupé gekreuzt worden - das branchenübliche Modewort Crossover passt bei diesem Wagen tatsächlich.

Ein paar Daten zum Auto hat Mazda auch schon bekannt gegeben. Der Laderaum misst knapp einen Meter in der Länge, und wenn die Rücksitzlehne umgeklappt wird, fasst das Gepäckabteil auch sperriges Ladegut. Unter der Motorhaube wird zunächst ein 2,3-Liter-Vierzylinder stecken, der mit Benzindirekteinspritzung und Turbolader bestückt ist. In der US-Version leistet die Maschine 244 PS und entwickelt ein maximales Drehmoment von 350 Newtonmeter. Kombiniert ist der Motor mit einer Sechsstufen-Automatik. Wahlweise können Kunden in Nordamerika den CX-7 mit Front- oder Allradantrieb ordern. Beim Allradler leitet eine elektronische Steuerung maximal 50 Prozent der Antriebskraft an die Hinterräder.



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