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IAA-Kuriositäten: Hanteln, Kaffeegeschirr, Quietschenten

Foto: Jürgen Pander

Messe-Kuriositäten Die zehn schrägsten IAA-Fundstücke

Autos, Autos, Autos - auf der IAA in Frankfurt geht es natürlich um schicke Karosserien und viel PS. Aber nicht nur. Manche Firmen zeigen kuriose Extras, alberne Accessoires und bizarres Zubehör. SPIEGEL ONLINE hat zehn spezielle Ausstellungsstücke aufgetrieben.

Badetücher, Bobbycars, Bettwäsche - Autohersteller bieten inzwischen fast jedes Alltagsutensil mit dem eigenen Logo an. Die Kunden sollen so in eine hermetische Markenwelt gelockt werden, in der vom Frühstückskaffee - zum Beispiel in der Tasse des neuen Hyundai-Kaffeeservices - bis zum Schlummertrunk - etwa in Porzellanbechern von Ferrari - alles Wesentliche im Zeichen der favorisierten Marke erledigt wird.

Für die Autohersteller sind derartige Accessoires nicht nur ein Instrument der Kundenbindung sowie eine lukrative Einnahmequelle, sondern auch eine Möglichkeit der Imagebildung. Wenn zum Beispiel Citroën auf der IAA in Frankfurt ein Hantel-Set zum Verkauf feilbietet, dann soll dies sicher auch ein bisschen auf die Sportlichkeit und Kraft der Rallye-Rennautos der französischen Marke hinweisen. Denn üblicherweise assoziiert man Citroën mit allem Möglichen, jedoch nicht mit übertriebenen Muskeln.

Man kann bei einem Bummel durch die Messehallen in Frankfurt allenthalben solche Dinge entdecken. Überraschende Accessoires oder merkwürdige Details, die zeigen, wie hart die Autohersteller um Kunden und deren Eindrücke ringen. Das Überraschende: Kleinigkeiten, die Autofahrer wirklich gut brauchen können - etwa Eiskratzer, Schlüsselanhänger oder Parkscheiben - gehören kaum noch zum Sortiment der Hersteller. Wohl deshalb, weil diese profanen, eng ans Fahrzeug geknüpften Gegenstände etwas Entscheidendes eben nicht vermitteln können: den Drang der Marken, eigentlich viel mehr zu sein als einfach ein Hersteller von Autos.

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