Modell Fortwo DaimlerChrysler will neuen Smart auch in den USA verkaufen

Der Smart soll künftig auch über US-Highways rollen. DaimlerChrysler will das neue Modell Fortwo ab 2007 erstmals auch in den Vereinigten Staaten verkaufen und so mit der Marke endlich Gewinne machen.


Hamburg - DaimlerChrysler-Chef Dieter Zetsche will den Zweisitzer, der 2007 auf den Markt kommt, aber nicht über das amerikanische Händlernetz von Mercedes-Benz oder Chrysler vertreiben, sondern über eine der größten Autohandelsgruppen in den USA, die in ihren Showrooms Marken mehrerer Hersteller anbietet. Das berichtet DER SPIEGEL.

Bald auch in den USA: Smart Fortwo (auf der Automobil-Messe in Leipzig im März 2006 als Erdgas-Modell)
AP

Bald auch in den USA: Smart Fortwo (auf der Automobil-Messe in Leipzig im März 2006 als Erdgas-Modell)

Zetsche hofft, die Absatzzahlen des Smart auf diese Weise zu erhöhen und mit der Marke endlich Gewinn zu erwirtschaften. Die Produktion des viertürigen Modells Smart Forfour ist wegen Absatzproblemen bereits eingestellt worden. Allein in diesem Jahr werden Sanierungskosten und Verluste aus dem Smart-Geschäft den DaimlerChrysler-Konzern mit etwa 1,3 Milliarden Euro belasten.

Ein Sprecher des Kleinwagenherstellers dementierte die US-Pläne als solche heute nicht, erklärte aber: "Die Entscheidung ist noch nicht gefallen."

phw/Reuters/DER SPIEGEL



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