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12. April 2006, 11:31 Uhr

Osterfreude

VW schickt Golf als Rabbit in die USA

Kaninchen aus Wolfsburg sollen den US-amerikanischen Markt erobern. Gerade rechtzeitig zu Ostern kündigt VW an, den neuen Golf wieder unter dem in den USA bekannten Namen "Rabbit" nach Übersee zu exportieren.

New York - "Während der Rest der Welt den Golf hatte, hatten wir die Ikone Rabbit", erklärte Kerri Martin, die Direktorin für Markeninnovation bei der amerikanischen VW-Tochter. Daher wird Volkswagen of America den neuen Golf wieder unter seinem ursprünglichen amerikanischen Namen "Rabbit" (Kaninchen) in den USA und Kanada verkaufen.

Golf auf Amerikanisch: "Rabbit" hoppelt ab Frühsommer wieder in den USA

Golf auf Amerikanisch: "Rabbit" hoppelt ab Frühsommer wieder in den USA

Seine offizielle Einführung wird das neue Modell heute auf der New Yorker Automobilausstellung erleben. Er wird mit Fünfzylinder-Motor mit 150 PS zu Preisen ab 14.990 Dollar (12 390 Euro) ab Frühsommer in den USA angeboten.

Der "Rabbit" war der Erste in den USA produzierte Volkswagen. Während seiner zehnjährigen Laufzeit wurden 1,3 Millionen dieser Autos verkauft. Der "Rabbit" wird ebenso wie der in den USA angebotene GTI in Wolfsburg gebaut, während der in den USA verkaufte Jetta aus dem VW-Werk in Mexiko stammt.

Der neue GTI hat sich innerhalb kurzer Zeit mit einer innovativen Werbekampagne in den USA zu einem heißen Renner entwickelt. VW hatte im März den Absatz des Golf und GTIs um 115,4 Prozent auf 2546 Stück erhöht. Der neue Jetta und Passat verhalfen VW nach sehr schwachen Verkaufsresultaten in den beiden Vorjahren im ersten Quartal 2006 ebenfalls zu einem Comeback im US-Markt. VW lieferte seit Jahresbeginn im US-Markt 53.296 Autos aus, oder 24,3 Prozent mehr als in der entsprechenden Vorjahreszeit.

abl/dpa

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