Quer durch Europa Lkw fuhr 4000 Kilometer ohne Frontscheibe

Dass sein Lkw bei einem Unfall beschädigt wurde, hat einen deutschen Fernfahrer nicht davon abgehalten, einfach weiterzufahren: Er bewältigte die 4000 Kilometer weite Rückreise aus Russland nach Deutschland ohne Windschutzscheibe. Allerdings wurde ihm dabei ziemlich kalt.

Bindlach – Der Lkw-Fahrer wurde heute Morgen auf der A 9 zwischen Nürnberg und Hof am Bindlacher Berg von der Autobahnpolizei kontrolliert. Der 48-Jährige saß dick vermummt hinter dem Steuer seines an der Frontseite stark lädierten Lastzugs, bei dem die Windschutzscheibe fehlte.

In seiner Vernehmung gab der Mann an, Zuchtbullen nach Rostow am Don geliefert zu haben. Dort hatte er dann einen Auffahrunfall, bei dem unter anderem die Scheibe zu Bruch ging. Da sein Fahrzeug noch verkehrssicher war und er nicht in Russland auf die Lieferung einer neuen Windschutzscheibe warten wollte, trat er einfach die Heimreise an.

Die bayerische Autobahnpolizei hatte daran nichts auszusetzen und ließ den Mann weiterfahren.

har/ddp

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