Rauchende Fahrer Fahrlässigkeit kann Versicherungsschutz kosten

Wer am Steuer raucht und währenddessen einen Unfall verursacht, kann Ärger mit seiner Versicherung bekommen. Handelt der Fahrer grob fahrlässig, riskiert er seinen Versicherungsschutz.


München - Weist die Versicherung nach, dass der Fahrer über einen längeren Zeitraum am Steuer unachtsam war, weil ihm etwa Zigarettenqualm die Sicht beeinträchtigt hat, kann sie den Kaskoschutz verweigern, teilte der ADAC mit.

Auch Unfallverursacher, die nachweislich länger im Handschuhfach nach CDs für die Autoanlage gekramt oder das Navigationssystem bedient haben, riskieren Ärger mit der Versicherung. Diese könne ihnen ebenso wie unachtsamen Rauchern grobe Fahrlässigkeit vorwerfen, sagte ein ADAC-Sprecher. In der Praxis sei es für die Versicherungen allerdings nicht einfach, einem Unfallfahrer eine solche Unachtsamkeit tatsächlich nachzuweisen.



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