Defekte Sicherungen Hyundai muss fast 1,9 Millionen Autos zurückrufen

Von wegen "da scheppert nix": Auch der von VW-Chef Martin Winterkorn so hochgelobte Autobauer Hyundai ist vor Fehlschlägen nicht gefeit. In den USA müssen die Koreaner jetzt fast 1,9 Millionen Autos zurückrufen. Ein Teil der Rückrufe betrifft auch die Konzerntochter Kia.

Hyundai-Logo: Gefahr durch Ausfall der Bremslichter
DPA

Hyundai-Logo: Gefahr durch Ausfall der Bremslichter


Stuttgart - Schwere Imageschlappe für Hyundai und Kia. Der koreanische Autokonzern, den VW-Chef Martin Winterkorn bei jeder sich bietenden Gelegenheit als gefährlichsten Konkurrenten bezeichnet, muss in den USA fast 1,9 Millionen Autobesitzer bitten, bei der nächsten Gelegenheit ihre Werkstatt aufzusuchen.

Bei den zwischen 2007 und 2013 gebauten Pkw und SUVs könnten wegen defekter Sicherungen die Bremslichter versagen, teilte die US-Verkehrssicherheitsbehörde am Mittwoch mit. In anderen Fällen hätte der Fehler dazu geführt, dass sich der Tempomat nicht per Bremspedal deaktivieren ließ.

Beim Hyundai-Modell Elantra könne wiederum eine fehlerhafte Befestigung des Dachhimmels dazu führen, dass es beim Auslösen des Seitenairbags zu Verletzungen der Insassen kommt.

Ob die beschriebenen Mängel bereits zu Unfällen geführt haben, und ob sie auch in anderen Staaten als den USA aufgetreten sind, ist bislang nicht bekannt.

Hyundai und Kia verkauften im vergangenen Jahr weltweit zusammen rund 7,1 Millionen Fahrzeuge, damit rangieren die beiden Marken auf Platz fünf der Rangliste der weltgrößten Autobauer. Kia gehört seit 1998 zum Hyundai-Konzern.

mik/Reuters



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