Rückruf in den USA Ford beordert 500.000 Autos in die Werkstätten

Schlechter Jahresbeginn: Ford muss rund 500.000 Autos zurückrufen. Betroffen sind drei Baureihen, die der Hersteller in den USA verkauft. Bei den Autos können Probleme mit den Bremsen und dem Antrieb auftreten. Vor allem der Zeitpunkt des Rückrufs ist für Ford unangenehm.

Ford Escape: Betroffen sind unter anderem Modelle des Baujahres 2002

Ford Escape: Betroffen sind unter anderem Modelle des Baujahres 2002


Washington - Anfang Januar ist die Autoindustrie eigentlich in Feierstimmung. Vor allem für die amerikanischen Hersteller, denn sie präsentieren zur Zeit ihre Neuheiten auf der Autoshow in Detroit. Ford zum Beispiel zeigt mit dem Fusion ein Mittelklasse-Modell, mit dem zahlreiche Märkte bedient werden soll. In Europa wird der Wagen wohl als Mondeo an den Start gehen.

Den Ford-Verantwortlichen dürften die jüngsten Probleme die Feierlaune etwas vermiesen. Der Autobauer muss in den USA fast eine halbe Million Autos in die Werkstätten beordern. Bei 244.500 Geländewagen vom Typ Escape kann Bremsflüssigkeit austreten und zusätzlich Schäden in der Elektronik verursachen. Bei 205.900 Minivans der Typen Ford Freestar und Mercury Monterey droht außerdem ein Bauteil im Antrieb zu versagen, was den Wagen abrupt lahmlegen würde.

Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA gab die Rückrufe am Mittwoch in Washington bekannt. Betroffen sind beim Escape die Modelljahre 2001 und 2002, bei den Minivans die Modelljahre 2004 und 2005.

rom/dpa

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