Saab 9-3 Frisch aus den Werksferien

Derzeit dämpfen die schwedischen Sommerferien die Aktivitäten im Saab-Werk in Trollhättan. Wenn dann alles wieder normal läuft, wird man es auch den Autos der Baureihe 9-3 ansehen. Denn Saab nutzt die Pause, um den Innenraum für das Modelljahr 2007 zu modernisieren.


Im nächsten Jahr feiert der zum General-Motors-Konzern gehörende schwedischen Hersteller Saab seinen 60. Geburtstag. Da sollen die Autos möglichst frisch erscheinen, auch wenn das aufgrund der Modellplanung nicht ganz einfach wird. Denn ein wirklich neuer Typ ist 2007 nicht in Sicht; die große Baureihe 9-5 wurde im vergangenen Jahr überarbeitet, und nun steht die Renovierung der kleineren 9-3-Familie auf dem Programm.

Saab 9-3 Aero: Das neue Interieur des Modelljahres 2007

Saab 9-3 Aero: Das neue Interieur des Modelljahres 2007

Vor allem den Innenraum knöpften sich die Entwickler vor. Das Cockpit wurde neu und nun in Anlehnung an die Formen des Klassikers Saab 900 gestaltet. Das bedeutet auch, dass die Designer mehr Ordnung schafften und die Bedienelemente - zum Beispiel neue Drehschalter - hübscher als bislang verzierten; etwa mit Chromzierat.

Die Bedienung des sogenannten Profilers zum Beispiel, mit dem sich der Fahrer einige wesentliche Funktionen individuell konfigurieren kann, erfolgt nun per Lenkradtasten. Außerdem wanderte die zentrale Anzeige im oberen Bereich des Armaturenbretts direkt ins Cockpit unterhalb der Tachometerskala, wo sie vom Fahrer wesentlich besser und schneller gelesen werden kann.

Außer den Retuschen bei den Bedienelementen hat Saab auch die Ausstattung der 9-3-Modelle verbessert. So erhalten jetzt sämtliche Varianten eine Zwei-Zonen-Klimaanlage, und alle Motorisierungen werden ab sofort ab Werk mit ESP ausgeliefert. Das elektronische Stabilitätsprogramm fehlte nämlich bislang beim Einstiegsmodell mit dem 1,8-Liter-Benziner. Zudem wird das bisherige Fünfgang-Schaltgetriebe bei den potenteren Versionen (175 oder 210 PS) gegen ein Sechsgang-Schaltgetriebe getauscht. Und: Sämtliche 9-3-Typen erhalten nun einen CD-Spieler serienmäßig.

Nicht ganz so auffällig dürften die Änderungen bei den Lacken sein. Der Farbton "Stahlgrau metallic" wird ersetzt durch "Titangrau metallic", der Farbton "Polarweiß" durch "Arctic White", und ganz neu gibt es "Electric Blue metallic" und "Rauchgrau metallic". Kein berauschendes Farbspiel fürwahr, aber immerhin etwas mehr Auswahl. Die gibt es auch nach wie vor bei den Karosserieformen, denn es stehen Limousine (ab 24.300 Euro), Kombi (ab 25.800 Euro) und Cabriolet (ab 33.400 Euro) zur Wahl.

jüp



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