Schlechter Service Chinese lässt seinen Lambo öffentlich zerstören

Protestperformance der besonderen Art: Weil ein Chinese mit dem Service an seinem Lamborghini Gallardo unzufrieden war, heuerte er einen Schlägertrupp an - nicht um den Werkstattbesitzer zu verprügeln, sondern um den Sportwagen öffentlich zu demolieren.

DPA

Wer kennt das nicht: Der eigene Wagen kommt aus der Werkstatt oder der kostspieligen Inspektion, und die Probleme sind größer als vorher. Da kommt schon mal Wut auf. So ähnlich muss sich ein Chinese in Qingdao im Osten des Landes gefühlt haben. Er hatte seinen Lamborghini Gallardo in eine offizielle Vertragswerkstatt zum Service gegeben. Allerdings war er mit dem Ergebnis unzufrieden - offenbar gab es noch immer Schwierigkeiten mit der italienischen Flunder.

Um seinen Zorn zu verdeutlichen, ließ er sich eine besondere Aktion einfallen. Er heuerte einige Helfer an und gab ihnen den Auftrag, den Sportwagen öffentlich zu demolieren. Mit der Aktion wollte der Mann die Öffentlichkeit auf die Missstände im Servicebereich aufmerksam machen. Gleichzeitig forderte er mit der Zerstörung die Autohersteller auf, die Rechte der Kunden zu respektieren.

Bereits 2004 sorgte ein Chinese für Aufsehen, weil er seinen Mercedes SLK öffentlich von sieben Helfern zerstören ließ. Nach Angaben der Onlineausgabe der "Berliner Zeitung" soll der Mann ebenfalls unzufrieden mit der Leistung seiner Werkstatt gewesen sein. Die Überreste des Roadsters habe er dann von einen Ochsen durch den Ort Wuhan ziehen lassen. Auf dem Wrack soll gestanden haben: "Das ist ein Mercedes-Benz. Lasst uns ihm einen Tritt versetzen."

rom



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