Smart Fortwo Edition Red Der Zwerg sagt Adieu

Nach der Zwangsdiät bei Smart - die Modellpalette wurde auf den Ursprungstypen Fortwo geschrumpft - wächst nun wieder die Erwartung. Denn der Nachfolger des Autoknirpses kündigt sich an. Bis der kommt, überbrückt das finale Sondermodell "Edition Red" die Wartezeit.


Für Frühjahr 2007 ist der Nachfolger des Smart Fortwo angekündigt, bereits am 9. November soll der ultrakompakte Stadtwagen erstmals enthüllt werden. Der Modellwechsel wird also von langer Hand vorbereitet und in mehreren Schüben vollzogen. Seinen letzten großen Auftritt hat der Autozwerg der ersten Generation in wenigen Wochen beim Automobilsalon in Paris (30. September bis 15. Oktober). Dort steht das letzte Sondermodell der noch aktuellen Serie, der Smart Fortwo "Edition Red".

Der Zweisitzer tritt in einer Uni-Lackierung im Farbton "intensive red" an, leuchtet also feuerwehrrot und signalisiert so durchaus auch seinen sportlichen Anspruch. Im Heck rumort nämlich der von Mercedes-Tuner Brabus geschärfte 75-PS-Motor, der den Knirps zu einem äußerst agilen Wägelchen macht. 16-Zoll-Leichtmetallräder, Frontspoiler und Sportauspuff unterstreichen die rasanten Ambitionen.

Im Innenraum ist das Auto mit Leder und Alcantara ausgeschlagen, es gibt ein Sportlenkrad, spezielle Verkleidungen in - natürlich - "intensive red" und Pedalauflagen aus Aluminium. Eine Klimaanlage, Servolenkung und ein Musiksystem mit MP3-Anschlussmöglichkeit sind ebenfalls an Bord. Das Sondermodell "Edition Red" wird in den zwei verbliebenen Karosserievarianten angeboten, nämlich als Coupé für 20.995 Euro und als Cabriolet für 23.695 Euro.

Während der Smart Roadster und der Forfour glücklos blieben und ein angedachtes Allradmodell namens Formore gar nicht erst fertig entwickelt wurde, fand der Ursprungs-Smart Fortwo seit seinem Debüt im Oktober 1998 langsam, aber stetig eine inzwischen sehr ansehnliche Fangemeinde. Mehr als 750.000 Exemplare des Autos wurden bereits gebaut und ausgeliefert. Die Produktion läuft noch bis Ende des Jahres, dann wird die Anlage im französischen Hambach auf das neue Modell umgerüstet - und das wird vielleicht noch smarter.

jüp



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