Spektakulärer Bugatti-Fund Millionenschatz in der Scheune

Es ist der wohl größte Oldtimer-Fund seit langem: Fünf Jahrzehnte lang verstaubte im englischen Tyneside ein äußerst seltener Sportwagen von Bugatti in der Garage. Demnächst wird das Fahrzeug versteigert - und könnte bis zu drei Millionen Euro einbringen.


Hamburg/London - Der 57S Atalante aus dem Jahr 1937 ist nur echten Bugatti-Kennern ein Begriff. Kein Wunder: Vermutlich wurden nur 17 Stück des Sportwagens gebaut. Eines dieser Schätzchen stand fast 50 Jahre lang unbeachtet in einer Garage.

Fundstück 1937 Bugatti Type 57S Atalante: Geldsegen aus der Garage.
AP

Fundstück 1937 Bugatti Type 57S Atalante: Geldsegen aus der Garage.

Der Arzt Harold Carr hatte den Wagen nach Angaben des Auktionshauses Bonhams Mitte der fünfziger Jahre gebraucht gekauft, ihn aber schon nach kurzer Zeit eingemottet. Seit etwa 1960 stand er in einem Schuppen im Nordosten Englands.

Die Familie wusste nichts von dem Bugatti - erst nach Carrs Tod im Jahr 2007 fand einer der Erben das Fahrzeug. "Wir können es gar nicht glauben", sagte der Neffe des verstorbenen Besitzers laut BBC. Für die Familie ist der Atalante ein unverhoffter Geldsegen: Er soll im kommenden Monat in Paris versteigert werden. Das Auktionshaus Bonhams hofft, der Wagen werde bis zu drei Millionen Euro einbringen.

Zwar dürfte der Atalante eine umfangreiche Restaurierung benötigen, bevor er wieder fahren kann. Doch zumindest der Tachostand ist erstaunlich niedrig. Der Sportwagen hat nur 42.300 Kilometer auf dem Buckel.

hil

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