Staus zur Ferienzeit ADAC warnt vor "einem der schlimmsten Reisewochenenden"

Nordrhein-Westfalen bekommt Ferien - und das dürfte auf vielen deutschen Fernstraßen deutlich spürbar sein. Der ADAC prognostiziert eines der härtesten Stauwochenenden des Jahres. Die Engpässe im Überblick.

Autobahn in Richtung Küste: Hier dürfte es voll werden
Daniel Bockwoldt/ DPA

Autobahn in Richtung Küste: Hier dürfte es voll werden


Am Wochenende wird es wieder voll auf den deutschen Autobahnen - und Urlaubsreisende sollten Geduld mitbringen: Mit Nordrhein-Westfalen startet das bevölkerungsreichste Bundesland (17,9 Millionen Menschen) in die Sommerferien. Damit sind alle Länder außer Bayern und Baden-Württemberg in den mehrwöchigen Ferien. Der ADAC erwartet deswegen "eines der schlimmsten Reisewochenenden".

Mit viel Verkehr rechnet der Verkehrsclub vor allem auf den Fernstraßen in Richtung Nord- und Ostsee sowie auf dem Weg in den Süden. Auch auf den Autobahnen in Österreich, Kroatien, Frankreich, Italien und der Schweiz kann es zu Staus kommen. Bei der Fahrt zurück in die Heimat müssen sich Autofahrer an der Grenze nach Deutschland auf lange Wartezeiten bei den Einreisekontrollen einstellen.

Das sind die besonders belasteten Strecken laut ADAC:

  • A 1 /A 3 / A 4 Kölner Ring
  • A 1 Bremen - Hamburg - Puttgarden
  • A 2 Oberhausen - Hannover - Berlin
  • A 3 Köln - Frankfurt - Nürnberg
  • A 4 Erfurt - Dresden - Görlitz
  • A 5 Hattenbacher Dreieck - Frankfurt - Karlsruhe - Basel
  • A 6 Metz/Saarbrücken - Kaiserslautern - Mannheim
  • A 7 Hamburg - Flensburg
  • A 7 Hamburg - Hannover und Würzburg - Ulm - Füssen/Reutte
  • A 8 Karlsruhe - Stuttgart - München - Salzburg
  • A 9 Berlin - Nürnberg - München
  • A 61 Mönchengladbach - Koblenz - Ludwigshafen
  • A 93 Inntal-Dreieck - Kufstein
  • A 95/B 2 München - Garmisch-Partenkirchen
  • A 99 Umfahrung München

Wo möglich, so der ADAC, sollten Autofahrer statt der Autobahnen auch über Alternativrouten nachdenken. Wer es nicht ganz so eilig hat, sollte zudem in Erwägung ziehen, die Hauptreisezeit ganz zu meiden. Schon Anfang der kommenden Woche sei mit deutlich weniger Verkehr auf den meisten Straßen zu rechnen. Voll wird es dann nur noch am Urlaubsort.

jok/dpa



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