Trotz Panne bei Präsentation Knapp 190.000 Vorbestellungen für Teslas Cybertruck

Ein fast unzerstörbarer Elektro-Pick-up - für den Eisenkugeln dann doch zu viel waren: Bei der Präsentation seines Cybertruck blamierte sich Tesla. Interesse an dem futuristischen Wagen gibt es trotzdem.
Eisenkugeln waren dann doch zu viel: Elon Musk vor dem Cybertruck-Prototypen

Eisenkugeln waren dann doch zu viel: Elon Musk vor dem Cybertruck-Prototypen

Foto: Ringo H.W. Chiu/ AP

Tesla hat nach Angaben seines Chefs Elon Musk bis zum Sonntag 187.000 Bestellungen für sein neues Modell erhalten - trotz einer peinlichen Panne während der Präsentation des sogenannten Cybertrucks.

Als Chefdesigner Franz von Holzhausen am Donnerstag eine Eisenkugel gegen eine der angeblichen Panzerglasscheiben von Teslas Cybertruck-Prototypen geschmissen hatte, war die Scheibe zersplittert. Dasselbe passierte bei einem zweiten Eisenkugel-Wurf auf den Elektro-Pick-up-Truck. "Es gibt noch Verbesserungsmöglichkeiten", versuchte Musk daraufhin, die Situation zu retten.

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Bereits 146.000 Bestellungen seien bis Samstag eingegangen, ohne dass der Konzern Werbung für den Cybertruck geschaltet habe, betonte der Tesla-Chef auf Twitter. Die meisten Vorbesteller hätten sich für die Zwei- oder Drei-Motor-Variante des Wagens entschieden. Tesla will Ende 2021 mit der Produktion beginnen.

Durch sein futuristisches Design erinnert der Cybertruck manche mehr an einen Kampfjet als an einen klassischen Pick-up. Den Basispreis setzte Tesla diesmal bei knapp rund 36.000 Euro vor Steuern an. In der Topausführung mit drei Motoren steigt der Preis aber schon auf rund 63.000 Euro.

Die Standardversion des Cybertrucks soll eine Reichweite von gut 400 Kilometern haben und kommt Tesla zufolge aus dem Stand in 6,5 Sekunden auf 100 km/h. Das Topmodell soll sogar nur 2,9 Sekunden brauchen und bis zu 800 Kilometer weit durchhalten. (Mehr zum Wagen erfahren Sie hier.)

Wer einen Cybertruck für sich reservieren möchte, muss dafür zunächst 100 Euro bei Tesla hinterlegen. Aktuell bereitet die Firma die Markteinführungen des Kompakt-SUV Modell Y und eines Elektro-Sattelschleppers vor.

mbö/Reuters