Totalschaden Ein Gummibär lernt fahren

Opel hat die bitteren Zeiten offenbar hinter sich. Wie, so mögen die Marketingleute bei der Marke aus Rüsselsheim gegrübelt haben, können wir bei den an Autos eher desinteressierten Zeitgenossen punkten? Die Antwort darauf ist verblüffend: Opel gab jetzt die Kooperation mit Haribo, einem "führenden Süßwarenhersteller" bekannt.

Von Jürgen Pander


Opel Agila Haribo: "In der Hausfarbe des Goldbären"

Opel Agila Haribo: "In der Hausfarbe des Goldbären"

Erstes Ergebnis der ungewöhnlichen Liaison zwischen Auto- und Süßigkeiten-Hersteller ist der Minivan Opel Agila "Haribo". Kein Scherz: Ein Sondermodell mit "fröhlichen Accessoires aus der Welt des Gummibären" soll ab April bei den Händlern stehen. Was man sich darunter vorzustellen hat? Nun, zunächst ein Auto "in der Hausfarbe des Goldbären, in Ananasgelb", wie Opel mitteilt.

Die Polster und Sicherheitsgurte sind dafür blau. Auf den Vordersitzen gibt es einen Haribo-Schriftzug und die Fußmatten sind mit "bunten Gummibären" bestickt. Doch damit nicht genug. Damit der Opel-Haribo-Fahrer auf Schritt und Tritt an seinen Schleckermäulchen-Schlitten erinnert wird, ist im Lieferumfang des Autos ein "bärenstarker Schlüsselanhänger", ein "bäriger Regenschirm" sowie ein dreißig Zentimeter großer Stoffbär. Haribo macht eben Kinder froh - aber Opel-Fahrer ebenso?



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