Toyotas Sportwagenpläne Jenseits des Corolla

Toyota steigt ins Sportwagensegment ein: Der japanische Autoriese will bis 2011 ein Rennauto entwickeln. Damit will der weltweit zweitgrößte Pkw-Hersteller Rivalen wie Nissan Paroli bieten.

Tokio - Wie Toyota-Chef Katsuaki Watanabe am Donnerstag bekanntgab, soll der Wagen zusammen mit dem Partner Fuji Heavy entwickelt und Ende 2011 herausgebracht werden. Zu diesem Zweck werde in der japanischen Provinz Gumma ein neues Werk errichtet. Toyota übernehme das Grundkonzept und das Design für den kleinen Sportwagen, während Fuji Heavy für die Entwicklung des Motors und der Plattform zuständig sei, hieß es.

Sportwagen Nissan-GT-R: Anders als der japanische Konkurrent hat Toyota bisher keinen Racer im Portfolio.

Sportwagen Nissan-GT-R: Anders als der japanische Konkurrent hat Toyota bisher keinen Racer im Portfolio.

Gegenwärtig habe man keinen Sportwagen in der Angebotspalette, sagte Watanabe. Mit einem relativ günstigen Preis für das neue Auto ziele man auf eine breite Käuferschicht ab. Konkurrent Nissan hat mir dem GT-R bereits einen Sportwagen im Angebot, der allerdings eher auf das Porsche-Segment zielt.

Angesichts wachsender Konkurrenz in aufstrebenden Ländern stärken Toyota und die beiden zur Toyota-Gruppe gehörenden Partner Daihatsu und Fuji Heavy ihre Kooperation bei der Entwicklung und Produktion von Autos. Wie die Unternehmen mitteilten, werde Toyota hierzu seinen Anteil an Fuji Heavy von derzeit 8,7 Prozent auf bis zu 16,5 Prozent aufstocken.

Fuji Heavy steigt zudem aus der Produktion von Miniautos aus, ein Zeitpunkt wurde jedoch nicht genannt. Der Hersteller der Marke Subaru einigte sich mit dem Kleinwagenbauer Daihatsu zugleich darauf, dass dieser stattdessen Fuji Heavy künftig mit Kleinwagen beliefert. Auch Branchenprimus Toyota wolle seinen Partner Fuji Heavy mit Kompaktautos beliefern, die unter der Marke Subaru verkauft würden.

dpa/hil

Die Wiedergabe wurde unterbrochen.