Umfrage zum Autokauf Spritsparen ist Trumpf - Marke egal

Hauptsache genügsam: Für Deutschlands Autofahrer zählt beim Pkw-Kauf vor allem der Kraftstoffverbrauch. Der Anschaffungspreis ist für Konsumenten einer neuen Untersuchung zufolge zweitrangig. Die Automarke ist der Hälfte der Käufer sogar gleichgültig.

Pkw-Händler (in Kamp-Lintfort): Die Marke ist vielen Autofahrern wurscht
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Pkw-Händler (in Kamp-Lintfort): Die Marke ist vielen Autofahrern wurscht


Berlin/Hamburg - Für 95 Prozent der Autofahrer ist der Spritverbrauch ein sehr wichtiges oder wichtiges Kriterium beim Fahrzeugkauf. Auf Platz zwei landete der Anschaffungspreis (93 Prozent). Das ergab eine Umfrage der Deutschen Energie-Agentur (Dena).

Danach folgt der direkt mit dem Spritverbrauch korrelierende CO2-Ausstoß (83 Prozent) noch vor der Höhe der Kfz-Steuer, der Fahrzeuggröße und der Kraftstoffart (alle rund 70 Prozent). Design, Marke und Motorleistung spielen hingegen nur für rund die Hälfte der Befragten eine wichtige Rolle.

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"Die Umfrage zeigt, dass Deutschlands Autofahrer effiziente Fahrzeuge wollen. Nicht mehr eine hohe Leistung oder ein möglichst großer Hubraum zählen, sondern Energieeffizienz und ein geringer CO2-Ausstoß", erklärte Dena-Bereichsleiter Christian Rumpke. Wer bereits beim Fahrzeugkauf auf ein energieeffizientes Modell setze, spare langfristig.

Größe, Gewicht und Ausstattung bestimmen zu einem erheblichen Teil die Betriebskosten des Fahrzeugs. Da das Auto in der Regel über mehrere Jahre genutzt wird, können hier bereits kleine Unterschiede im Verbrauch zu einer deutlichen Ersparnis führen.

hil/ddp



insgesamt 33 Beiträge
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Seite 1
frubi 31.03.2010
1. .
Zitat von sysopHauptsache genügsam: Für Deutschlands Autofahrer zählt beim Pkw-Kauf vor allem der Kraftstoffverbrauch. Der Anschaffungspreis ist für Konsumenten einer neuen Untersuchung zufolge zweitrangig. Die Automarke ist der Hälfte der Käufer sogar gleichgültig. http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,686651,00.html
Konsumenten sind halt keine dahergelaufenen Idioten. Meistens jedenfalls nicht. Die meisten wissen, dass es nicht mehr lange dauern wird bis der Spritpreis bei 2,00 € liegt. Die Hersteller sind gut beraten, wenn das ihr Hauptziel für die nächsten Jahre wäre. Ich würde sogar darauf wetten, dass die ersten bezahlbaren und alltagstauglichen Modelle weg gehen wie geschnitten Brot.
artbond 31.03.2010
2. Wirtschaftlichkeit
leider macht der Verbrauch eines Autos nur einen mehr oder weniger kleinen Teil der Kosten über die Gesamtnutzungsdauer aus. Für den Normalfahrer ist wohl die Abschreibung durch den Wertverlust der Hauptkostentreiber. Deshalb ist der Kaufpreis eigentlich das entscheidende Kriterium. Und nicht zu vergessen die Wartungs- und Unterhaltskosten. Bei 10000 km im Jahr ist es relativ egal ob das Auto einen oder zwei Liter mehr braucht... wenn es dafür ein paar Tausender billiger ist.
jayred 31.03.2010
3. recht so.
nachdem nun so gut wie jede hausfrau mit ihrem SUV die innenstädte verstopft, wäre aber nicht nur sprit-, sondern auch raumsparender ein schöner trend. mein nächstes auto wird zudem wieder eines sein, in dem nicht jeder blödsinn elektronisch gesteuert wird. nicht, weil ich was gegen helferlein habe, sondern weil ich es leid bin, für krimskramsfunktionen teure reparaturen zu bezahlen, nur weil die elektronik mal wieder nen schuss hat. und was nicht da ist, kann nicht kaputtgehen. bin mal gespannt, ob die hersteller das auch kapieren. es hat schon seinen grund, warum man immer mehr dacias auf den straßen sieht.
mmueller60 31.03.2010
4. x
Zitat von artbondleider macht der Verbrauch eines Autos nur einen mehr oder weniger kleinen Teil der Kosten über die Gesamtnutzungsdauer aus. Für den Normalfahrer ist wohl die Abschreibung durch den Wertverlust der Hauptkostentreiber. Deshalb ist der Kaufpreis eigentlich das entscheidende Kriterium. Und nicht zu vergessen die Wartungs- und Unterhaltskosten. Bei 10000 km im Jahr ist es relativ egal ob das Auto einen oder zwei Liter mehr braucht... wenn es dafür ein paar Tausender billiger ist.
Korrekt! Aber Menschen können nur in Extremen denken. Entweder das stärkste Auto oder das andere Extrem. Einfach mal in Ruhe durchrechnen ist out ;) "Mein Auto verbraucht einen Liter weniger als deins" ist halt auch nur ein Schwanzvergleich :)
vielblabla, 31.03.2010
5. Wer hätte das gedacht
"CSU-Mann befürchtet Volk von Kleinwagen-Fahrern Bayerns Wirtschaftsminister Erwin Huber hat vor den Folgen der EU-Abgas-Beschlüsse gewarnt. Klimaschutz sei zwar ein wichtiges Anliegen, "aber die Deutschen dürfen von Brüssel nicht zu einem Volk von Kleinwagenfahrern degradiert werden", sagte der CSU-Politiker." http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,465026,00.html Die schlimmsten Befürchtungen der CSU werden wahr ;) Vielleicht sollte man an der Stelle auch mal erwähnen das ca. 80% der spritschluckenden Oberklasse-PKWs sowieso als Firmenwagen, quersubventioniert vom Steuerzahler, angemeldet sind. Ja das waren noch Zeiten als man auf die Grünen geschimpft hat mit ihrer 5,- DM je Liter Benzin-Idee. Was für effiziente Autos wir heute wohl hätten wäre dieses Gesetz und noch ein paar andere sinnvolle Ideen wie die Verbrauchsorientierte PKW-Steuer eingeführt worden. Aber nein unsere Politiker wussten es ja gefüttert von der Automobil-Lobby besser und die Wähler haben es ihnen auch noch abgekauft und tun es auch weiterhin, dem SPON-Artikel nach zum Glück immer.
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