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12. Mai 2013, 14:41 Uhr

Autoparade in Houston

Jeder Wagen ein Wagnis

Sie rühmt sich, die älteste und größte Parade für künstlerisch verfremdete Autos zu sein. Doch vor allem ist die Houston Art Car Parade ein schräges Treffen der amerikanischen Gegenkultur. An diesem Wochenende wäre das Ereignis beinahe buchstäblich ins Wasser gefallen.

Houston - Zu den Sponsoren zählt eine Biomarkt-Kette. Schon daran lässt sich ablesen, dass die Houston Art Car Parade kein bierernstes Hochamt für PS-Jünger ist. Sondern eher ein subversives Treffen von Späthippies und Bohemiens, das den Mythos Auto auf humorvolle Weise in Frage stellt. Und zwar ausgerechnet in der texanischen Erdölmetropole Houston.

Am Samstag war es wieder so weit: Rund 250 phantasievoll verfremdete Fahrzeuge rollten in einem Korso durch die Innenstadt von Houston. Überschattet wurde die Parade diesmal allerdings durch schwere Gewitter, die am Freitag über Houston niedergingen. Der traditionelle Art Car Ball, eine Kostümparty zur Eröffnung des Paraden-Wochenendes musste abgesagt, der Start der Parade selbst um mehrere Stunden verschoben werden. Die verrücktesten Fahrzeuge, die 2013 dabei waren, sehen Sie hier.

Die Tradition der Houston Art Car Parade reicht zurück ins Jahr 1988, als erstmals 40 Fahrzeuge auf die Strecke gingen. Inzwischen rühmt sich die Veranstaltung, nicht nur die größte, sondern auch die älteste ihrer Art zu sein. Entlang der Strecke zieht sie bis zu 100.000 Zuschauer an.

ric

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