Volkswagen-Affäre Chronik eines Skandals

Anfangs sah es nur wie ein großer Rückruf aus, dann wurde daraus der größte Skandal der Automobilgeschichte. Sie kommen bei der Diesel-Affäre von Volkswagen nicht mehr mit? Kein Problem - hier ist der Überblick.


Die VW-Affäre hat inzwischen verwirrende Ausmaße angenommen. Fast jede Woche gibt es eine neue Meldung zu Verfehlungen von VW oder einer der vielen Tochterfirmen. Die Politik gibt bei der Aufklärung zudem kein gutes Bild, sondern in ebenso regelmäßigen Abständen eher ein Armutszeugnis ab, über dass dann berichtet wird. Wir haben den Verlauf der Ereignisse in drei große Blöcke gegliedert (Diesel, CO2 (für der Skandal im Skandal) und rechtliche und personelle Konsequenzen) und in eine zeitliche Reihenfolge gesetzt.

Start der Tabelle

Diesel
Kohlenstoffdioxid
Justiz

19. September 2015

Der Skandal kommt ins Rollen, noch sieht er aber wie ein gewöhnlicher Rückruf aus: Die amerikanische Umweltbehörde fordert VW auf, 500.000 Fahrzeuge wegen zu hoher Abgaswerte in die Werkstätten zu beordern. mehr...

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20. September 2015

Das erste Mal ist von Manipulationen die Rede. VW soll mithilfe sogenannter Abschaltautomatiken die Abgasreinigung seiner Dieselfahrzeuge für die Prüfzyklen frisiert haben. mehr...

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21. September 2015

Der Skandal erreicht Deutschland. Verkehrsminister Alexander Dobrindt ordnet für die Diesel-Fahrzeuge von VW eine Nachprüfung "durch unabhängige Gutachter" an. Wie sich später herausstellt, ein Scheinmanöver. mehr...

Noch heißt es, Porsche sei nicht vom Skandal betroffen. mehr...

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22. September 2015

Immer mehr Details über den systematischen Betrug kommen ans Licht. Volkswagen hatte die Fahrzeuge so manipuliert, dass sie auf dem Prüfstand die Grenzwerte für Stickoxid (NOx) einhalten, aber im realen Fahrbetrieb ein Vielfaches ausstoßen. Ersten Schätzungen zufolge sind weltweit 112 Millionen Fahrzeuge betroffen.

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Volkswagen-Chef Martin Winterkorn lehnt einen Rücktritt ab, entschuldigt sich aber bei Kunden und Behörden. In den USA werden strafrechtliche Ermittlungen gegen den Konzern aufgenommen.


23. September 2015

Es werden die ersten Vorwürfe gegen Verkehrsminister Dobrindt laut, doch der gibt sich ahnungslos. Er habe von dem Verdacht gegen Volkswagen zum "ersten Mal aus der Zeitung erfahren". mehr...

Bosch gerät ins Visier. Der Zulieferer hatte die Manipulationssoftware programmiert, weist aber die Schuld an deren Einsatz von sich. mehr...

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Das ging schnell: Nur einen Tag später tritt Martin Winterkorn als Chef von VW zurück. mehr...


25. September 2015

 
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Die Schweiz will Neuzulassungen von VW mit Schummelsoftware verbieten. Kein schönes Antrittsgeschenk für Ex-Porsche-Chef Matthias Müller, der nun bei Volkswagen den abgetretenen Martin Winterkorn beerben soll.


1. Oktober 2015

 
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Sollten sich die Vorwürfe wegen der Manipulation von Verbrauchswerten bestätigen, drohen Volkswagen womöglich Kfz-Steuerrückzahlungen in Millionenhöhe. Aufatmen darf Martin Winterkorn: Gegen ihn wird kein Ermittlungsverfahren eröffnet.


2. Oktober 2015

 
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Die Pariser Staatsanwaltschaft nimmt wegen mutmaßlichen schweren Betrugs Ermittlungen gegen VW auf. Die Schweiz macht ihre Ankündigungen wahr und verhängt einen Zulassungsstopp für betroffene Fahrzeuge. Der erste Aktionär klagt gegen VW - er hatte kurz vor Bekanntwerden des Skandals Aktien gekauft und fordert nun 20.000 Euro vom Konzern zurück.


6. Oktober 2015

Zum ersten Mal seit Bekanntwerden der Affäre benennt der neue VW-Chef Matthias Müller einen Termin für den Start der Rückrufaktion für die betroffenen VW-Fahrzeuge: Im Januar 2015 soll die Umbauaktion starten. mehr...

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8. Oktober 2015

Michael Horn, US-Chef von Volkswagen, gibt zu, bereits seit 2014 von den Manipulationen gewusst zu haben. mehr...

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Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) bringt sich in Stellung: Sie droht dem Kraftfahrtbundesamt (KBA) mit Klage, sollte die Behörde VW nur eine freiwillige Servicemaßnahme zur Behebung des Problems abverlangen, statt einen Rückruf zu verordnen. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig durchsucht mehrere VW-Standorte wegen des VW-Skandals.


9. Oktober 2015

 
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Der US-Bundesstaat Texas verklagt Volkswagen wegen irreführender Handelspraktiken. mehr...


15. Oktober 2015

Das Kraftfahrtbundesamt (KBA) lehnt die von Volkswagen angebotene freiwillige Reparatur ab und ordnet den Rückruf von 2,4 Millionen in Deutschland betroffenen Volkswagen an. Die Fahrzeuge dürfen aber weiter gefahren werden. Europaweit sollen rund 8,5 Millionen Fahrzeuge mit der "Schummelsoftware", wie sie inzwischen heißt, ausgestattet sein.

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17. Oktober 2015

 
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Ex-VW-Chef Martin Winterkorn gibt nun auch den Vorstandsvorsitz bei der Porsche SE Holding, dem Tochterunternehmen von Volkswagen, auf. mehr...


22. Oktober 2015

Volkswagen gibt bekannt, dass bei weltweit rund drei Millionen 1,6-Liter-Motoren des Typs EA189 eine Änderung der Software allein nicht ausreiche, um die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen. mehr...

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27. Oktober 2015

 
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Die Staatsanwaltschaft Braunschweig ermittelt gegen mehrere VW-Mitarbeiter wegen der VW-Affäre. mehr...


28. Oktober 2015

 
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Der spanische Staatsgerichtshof nimmt Ermittlungen gegen Volkswagen wegen Verstoßes gegen das Umweltschutzgesetz und des unrechtmäßigen Erhalts von Subventionen auf. mehr...


2. November 2015

Nun gerät auch Porsche in den Strudel der Affäre. Die US-Umweltbehörde prüft die von Audi gebauten und von Porsche verwendeten Dreiliter-Dieselaggregate, die die zulässigen US-Grenzwerte im Realbetrieb um das Neunfache überschritten haben sollen. Volkswagen bestreitet die Verwendung der umstrittenen Abschalteinrichtungen bei den betroffenen Motoren. mehr...

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3. November 2015

 
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VW muss einräumen, dass es bei rund 800.000 Fahrzeugen nicht nur Manipulationen bei der Abgasreinigung und damit bei NOx, sondern auch Tricksereien bei den Verbrauchmessungen und damit den CO2-Angaben gegeben habe. VW-Chef Müller gelobt einmal mehr "lückenlose Aufklärung". mehr...

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4. November 2015

VW, Porsche und Audi stoppen in den USA den Verkauf von Fahrzeugen, die mit der umstrittenen Dreiliter-Dieselmaschine ausgerüstet sind. mehr...

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Der VW-Aufsichtsrat kündigt ein baldiges Treffen an, VW-Chef Müller verspricht erneut "schonungslose" Aufklärung. Sollte sich der Verdacht bestätigen, müsste die zu niedrig berechnete Kfz-Steuer (die richtet sich nach dem CO2-Ausstoß) nachgezahlt werden. Aber von wem? mehr...

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9. November 2015

Das KBA bestätigt die Aussagen von Volkswagen: Bei den 1,6-Liter-Motoren seien größere technische Änderungen als nur ein Tausch der Software vonnöten. mehr...

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12. November 2015

 
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Abschied mit Salamitaktik: Martin Winterkorn gibt nun auch seinen Posten als Aufsichtsratsvorsitzender bei Audi ab. In Brasilien wird indes die erste Geldstrafe verhängt: umgerechnet zwölf Millionen Euro muss Volkswagen an die Umweltbehörde zahlen, zudem muss der Konzern rund 17.000 Amarok Pick-up-Trucks zurückrufen und umrüsten.


16. November 2015

 
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Peinlich: Rund 450.000 der Manipulation bei Verbrauchsangaben verdächtigen 800.000 Fahrzeuge stammen aus dem Modelljahr 2016 –- sind also topaktuell. Unter Aufsicht des KBA sollen nun Nachmessungen stattfinden und die korrekten Verbräuche ermittelt werden. mehr...

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20. November 2015

VW muss entgegen anfänglichen Beteuerungen einräumen, dass bei den Dreiliter-TDI-Triebwerken ebenfalls eine nichtzulässige Software zur Abgaskontrolle verbaut war - und zwar schon seit 2009. mehr...

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23. November 2015

"Du bist schuld!" "Nein, du!" Statt aufzuklären wie versprochen, werfen sich Kraftfahrtbundesamt und der TÜV Nord lieber gegenseitiges Versagen vor. mehr...

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26. November 2015

Weil der Rückruf der 3-Liter-Dieselmotoren in den USA nicht in die Gänge kommt, setzen die US-Behörden eine knackige Frist. mehr...

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1. Dezember 2015

Volkswagen stellt dem KBA seinen Umrüstplan vor. Bei den 1,2-Liter- und 2-Liter-Maschinen reicht ein Softwareupdate, die 1,6-Litermaschinen müssen aufwendiger umgebaut werden. Wie, ist noch nicht bekannt. Das KBA gibt grünes Licht. mehr...

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9. Dezember 2015

 
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Volkswagen erklärt die CO2-Problematik für erledigt. "Der Verdacht auf rechtswidrige Veränderung der Verbrauchsangaben von aktuellen Serienfahrzeugen hat sich nicht bestätigt", heißt es in einem Statement. Das KBA weiß von nichts, auch das Verkehrsministerium nicht: "Wir schauen jetzt erst einmal, wie die Ergebnisse der unabhängigen technischen Dienste ausgefallen sind, die die Messungen vorgenommen haben", sagte ein Sprecher. mehr...

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Es wird ungemütlich: Ausgerechnet ein kalifornisches Gericht verhandelt die Sammelklage gegen Volkswagen in den USA. Kalifornien gilt als Vorreiterstaat beim Umweltschutz. VW hatte auf ein Verfahren in der Autostadt Detroit gehofft. mehr...


16. Dezember 2015

Also doch keine weiße Weste? Die Staatsanwaltschaft nimmt Ermittlungen gegen Zulieferer Bosch auf. mehr...

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1. Januar 2016

Dem wissenschaftlichen Dienst der EU-Kommission war schon seit 2011 bekannt, dass es bei Dieselfahrzeugen im Realbetrieb deutlich höheren Stockoxidausstoß gibt als auf dem Prüfstand. Die von den Wissenschaftlern angemahnte Änderung der Prüfpraxis kam allerdings nicht zustande. Bei der Studie war auch ein VW Golf unangenehm aufgefallen. Verkehrsminister Dobrindt hätte also durchaus wissen können, dass etwas faul ist im Staate Volkswagen. mehr...

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4. Januar 2016

 
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Nun strengt auch das US-Justizministerium eine Klage gegen den VW-Konzern wegen Verletzung des Clean Air Acts an. Dem Hersteller drohen Strafen in Milliardenhöhe. mehr...


12. Januar 2016

Die US-Umweltbehörde zeigt sich mal wieder hartleibiger als die Kontrollorgane in Deutschland: Während das KBA die Umrüstvorschläge von Volkswagen abnickte, schickt die EPA die VW-Ingenieure noch mal zum Nachsitzen und lehnt den VW-Rückrufplan für die USA ab. mehr...

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20. Januar 2016

In Deutschland startet der Rückruf - oder auch nicht. Ursprünglich sollten sowohl Amarok als auch Passat in die Werkstätten gerufen werden. Doch für den Passat erteilt das KBA keine Freigabe. mehr...

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22. Januar 2016

 
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Bei den internen Ermittlungen bei VW belastet ein Mitarbeiter die Führung des Konzerns schwer. Nahezu alle mit den Abgasproblemen befassten Führungskräfte in der Motorenentwicklung hätten von den Manipulationen Kenntnis gehabt, so der Kronzeuge. mehr...


19. Februar 2016

Einen Monat später ist der Passat-Rückruf immer noch nicht angelaufen, denn es gibt Probleme: Bei zwei zurückgerufenen Amarok war nach der Umrüstung bei Messungen der Zeitschrift "Auto, Motor und Sport" ein deutlich erhöhter Verbrauch gemessen worden. Daraufhin wurde das KBA aktiv. mehr...

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24. Februar 2016

 
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In der Sammelklage vor dem kalifornischen Gericht wird nun auch der aktuelle VW-Chef, Matthias Müller, angeklagt. Zuvor wurden bereits Martin Winterkorn, USA-Chef Michael Horn sowie weitere Top-Manager angeklagt. mehr...


3. März 2016

Der ursprünglich nun für Ende Februar angekündigte Start des Passat-Rückrufs verzögert sich weiter. mehr...

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8. März 2016

 
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Bei den Ermittlungen gegen VW-Mitarbeiter hat die Staatsanwaltschaft Hannover den Kreis der Verdächtigen von sechs auf 17 ausgeweitet. mehr...


10. März 2016

Es wird bekannt, dass VW offenbar tollkühn noch die Abschaltautomatik weiterentwickelte, als die US-Behörden schon längst ermittelten. mehr...

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15. März 2016

 
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Knapp 300 Großaktionäre verklagen VW auf Schadensersatz in Höhe von rund drei Milliarden Euro: Der Konzern sei seiner Auskunftspflicht nicht nachgekommen und habe die Anleger erst mit deutlicher Verspätung über die Ermittlungen der US-Umweltbehörde informiert. mehr...


21. März 2016

 
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Die Deutsche Umwelthilfe hat beim Kraftfahrtbundesamt auf Akteneinsicht im VW-Skandal geklagt, gewonnen - und lauter geschwärzte Seiten zugestellt bekommen. mehr...


29. März 2016

 
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Auch das noch: Wegen irreführender Werbung verklagt die Handelsbehörde Federal Trade Commission in den USA Volkswagen auf Schadensersatz. mehr...


6. April 2016

 
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Angriff aus den eigenen Reihen: Aus Frust über den Imageverlust der Marke verklagt ein US-VW-Händler den Konzern in Wolfsburg. mehr...


8. April 2016

Weil Volkswagen die Probleme beim Passat-Rückruf nicht in den Griff bekommt, muss der Konzern seine Rückrufstrategie komplett über den Haufen werfen. mehr...

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21. April 2016

 
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Rettung in letzter Minute: Kurz vor Ablauf des gerichtlich gesetzten Ultimatums erzielt VW mit dem für die Einhaltung des US-Rückrufs zuständigen Gerichts eine Einigung über Umfang, Art und Durchführung der notwendigen Maßnahmen und Rückkäufe. mehr...


22. April 2016

Das Verkehrsministerium veröffentlicht den Untersuchungsbericht zur Volkswagenaffäre. Wenig überraschend: VW ist nicht der einzige Hersteller, dessen Fahrzeuge im Realbetrieb dramatisch höhere Stickoxidemissionen aufweisen als im Testzyklus. Konkrete Konsequenzen zieht der Minister daraus nicht. mehr...

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2. Mai 2016

Der Passat-Rückruf hakt weiter, immerhin darf VW jetzt Golf-Fahrzeuge mit 2-Liter-Motor und Schaltgetriebe in die Werkstätten rufen. mehr...

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8. Juni 2016

Das KBA erteilt die Freigabe für den Rückruf von 800.000 weiteren Fahrzeugen. mehr...

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28. Juni 2016

 
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Entschädigungen in Rekordhöhe: Angeblich 15 Milliarden Dollar kostet der Abgasskandal VW in den USA allein an Strafen an die Umweltbehörden und Entschädigungen an Autofahrer.


7. Juli 2016

 
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76 Millionen Dollar zahlt VW alleine an Prozesskosten an die Generalstaatsanwaltschaft von Kalifornien. mehr...


19. Juli 2016

 
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Der Generalstaatsanwalt von New York stellt in Washington eine Klage mehrerer Bundesstaaten gegen VW vor: Ex-Chef Winterkorn habe Beweise zurückgehalten, heißt es.


26. Juli 2016

 
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Aus 17 mach 21: Die Staatsanwaltschaft in Braunschweig erhöht bei ihren Ermittlungen erneut die Zahl der Verdächtigen. mehr...


2. August 2016

Südkorea stoppt den Verkauf von fast allen VW-Dieselmodellen. mehr...

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5. August 2016

Keine gute Nachricht für Verbraucher: VW windet und weigert sich, eine Garantie für umgerüstete Fahrzeuge zu übernehmen. mehr...

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8. August 2016

 
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170 Schadensersatzklagen haben Besitzer von VW-Anteilen beim Landgericht Braunschweig wegen der verzögerten Weitergabe aktienkursrelevanter Informationen eingereicht. In einem Musterverfahren soll geklärt werden, inwieweit dieser Anspruch tatsächlich besteht. mehr...


15. August 2016

Die Umrüstung von VW Polo und Seat Ibiza-Modellen mit 1,2-Liter-Motor beginnt. mehr...

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16. August 2016

 
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Klagen? Lieber nicht. Das Land Niedersachen, selber Großaktionär bei VW, sieht von einer Schadensersatzklage gegen VW ab. mehr...


26. August 2016

 
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Weil sie seit fast einem Jahr keine Dieselfahrzeuge verkaufen können, entschädigt Volkswagen die US-Händler. mehr...


1. September 2016

 
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Haben wir wen vergessen? Ach ja, die australische Verbraucherschutzbehörde ACCC - die klagt jetzt auch gegen VW. mehr...


8. September 2016

Der Untersuchungsausschuss des Bundestages zur Dieselaffäre nimmt seine Arbeit auf und spricht in seiner ersten Sitzung gleich von "Staatsversagen". mehr...

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9. September 2016

 
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Erstes Strafverfahren gegen einen VW-Mitarbeiter in den USA: Der 62-jährige Ingenieur aus Kalifornien hat laut Ministerium zugegeben, am Konzernsitz in Wolfsburg Teil einer fast zehn Jahre andauernden Verschwörung gewesen zu sein, bei der mit Software zur Manipulation von Emissionstests US-Behörden und Kunden betrogen worden seien. In Braunschweig stapeln sich indes die Klagen deutscher VW-Kunden: Inzwischen sind es 69.


16. September 2016

 
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Anders als Niedersachsen wollen Hessen und Baden-Württemberg das Geld, das sie durch die verzögerte Weitergabe relevanter Informationen mit ihren VW-Aktien verloren haben, durch Schadensersatz wieder einklagen. mehr...


21. September 2016

Im Rahmen der US-Ermittlungen zu den Dreiliter-Triebwerken taucht ein brisantes Dokument auf. In einer E-Mail aus dem Jahre 2007 schreibt ein Ingenieur an einen größeren Kreis von Audi-Managern, "ganz ohne bescheißen" werde man die US-Grenzwerte nicht einhalten können. mehr...

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Wer bietet mehr? Beim Landgericht Braunschweig ist die Zahl der Schadensersatzklagen von Anlegern auf 1400 gestiegen. mehr...


23. September 2016

Weitere Vorwürfe aus den USA belasten VW-Tochter Audi schwer: Die Audi-Ingenieure haben die technische Grundlage gelegt und seien gewissermaßen die Keimzelle des Diesel-Skandals. mehr...

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26. September 2016

 
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Audi trennt sich von seinem Technikchef Stefan Knirsch; er soll durch die Ermittlungen der US-Behörden massiv belastet worden sein. mehr...


1. Oktober 2016

 
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Zahlen, bitte: An der Entschädigung für die US-Händler ist nun endlich ein Preisschild dran. Rund 1,2 Milliarden Dollar zahlt der Konzern an die Vertriebler in den USA, die nun schon seit Monaten keine Dieselautos in den USA verkaufen dürfen. mehr...


18. Oktober 2016

 
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Und noch einer: In den USA verklagt mit Missouri nun der 17. Bundesstaat den VW-Konzern. mehr...


21. Oktober 2016

In den USA bekommt die VW-Tochter die Härte der Kontrollorgane zu spüren: Weil sich bei 25.000 Fahrzeugen vom Typ Q7 beim Dreiliter-Motor der ersten Generation trotz Umrüstung die Grenzwerte nicht einhalten lassen, soll Audi die Fahrzeuge zurückkaufen. mehr...

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25. Oktober 2016

 
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Einigung in Sicht: Für einen großen Teil seiner "Dieselgate"-Rechtslasten in den USA hat VW eine Einigung erzielt. Auf 16,5 Milliarden Dollar beläuft sich der Vergleich, dem der zuständige US-Richter zustimmt. mehr...


28. Oktober 2016

Weitere Hiobsbotschaft für VW: Laut EU-Untersuchungen erhöhe die Umrüstung den Verschleiß der EA 189-Triebwerke und könne zu Motorschäden führen. Auch der ADAC warnt, "dass selbst Volkswagen die Langzeitfolgen seiner Umstellungen nicht kennt". mehr...

In den USA droht derweil Audi weiteres Ungemach: Die US-Behörden verlangen Nachweise, dass die Umrüstung für die verbliebenen Dreiliter-Triebwerke auch funktioniert. Weil nicht klar ist, ob Audi diese bis zum Ende einer gerichtlich gesetzten Frist erbringen kann, steht die VW Tochter vor dem Rückkauf von möglicherweise 80.000 weiteren Fahrzeugen. mehr...

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3. November 2016

Überraschende Volte: Auf einmal findet VW, es handle sich bei der Schummel-Software um "keine unzulässige Abschalteinrichtung nach europäischem Recht" und zweifelt die Schädlichkeit von Stickoxid-Emissionen an: "Eine seriöse Ermittlung von Krankheitszahlen oder sogar Todesfällen für bestimmte Bevölkerungsgruppen ist nach unserem Kenntnisstand aus wissenschaftlicher Sicht nicht möglich." mehr...

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5. November 2016

 
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Klares Votum: Die Ansicht von VW, die Schummelsoftware verstoße nicht gegen europäisches Recht, teilt das Verkehrsministerium nicht. mehr...


6. November 2016

 
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Wegen des Verdachts der Marktmanipulation ermittelt die Staatsanwaltschaft Braunschweig nun auch gegen VW-Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch. mehr...


9. November 2016

 
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Wegen möglicher Manipulation bei Verbrauchsmessungen ergeht in den USA eine Sammelklage gegen Audi. mehr...


11. November 2016

Geheime Dokumente zeigen, dass Hersteller und KBA bei der Erstellung des Untersuchungsberichtes des Verkehrsministeriums Hand in Hand arbeiteten. mehr...

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19. November 2016

 
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Fast ein Jahr später zeigt sich, wie sich das CO2-Problem so schnell erledigen konnte: Die vom KBA bestellten "unabhängigen technischen Dienste" durften bei den Nachmessungen nur danebenstehen: Die Messungen führte Volkswagen selbst durch. mehr...

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22. November 2016

Ein Sanierungsplan sieht einen enormen Stellenabbau bei VW vor. Weltweit sollen insgesamt 30.000 Arbeitsplätze bedroht sein, bis zum Jahr 2025 sollen allein in Deutschland 23.000 Stellen wegfallen. Vor allem Niedersachsen trifft es schwer.

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23. November 2016

In Folge der Affäre will VW in den USA wohl keine Dieselautos mehr anbieten. Der Grund dafür sind laut dem Konzern die "gesetzlichen Rahmenbedingungen", die deutlich niedrigere Grenzwerte für Stickoxide beinhalten als in Deutschland. Außerdem will VW sein Image auf dem US-Markt stärken. mehr...

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8. Dezember 2016

 
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Die Europäische Union leitet ein Vertragsverletzungsverfahren gegen sieben Mitgliedsstaaten ein, darunter Deutschland. Der Vorwurf: Die Nationen haben keine Gesetze gegen den Einsatz verbotener Abschaltvorrichtungen zum Zwecke der Verbrauchs- und Abgasoptimierung eingeführt - genauso wenig wie Strafen gegen Verstöße. Das hatte die EU aber schon 2007 gefordert. mehr...

9. Dezember 2016

Ein Bericht der von Verkehrsminister Alexander Dobrindt eingesetzten "Untersuchungskommission Volkswagen" ist vor der Vorstellung geschönt worden - zu Gunsten von Herstellern wie Opel, Audi und Fiat. In einer ersten Version hieß es, dass die Abgasreinigungsanlagen bei diesen Herstellern ab einer gewissen Temperatur herunterführen. In der später vorgestellten Version fehlte die Passage. mehr...

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20. Dezember 2016

 
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Nächste Einigung bei Vergleichsverhandlungen: VW und Tochterkonzern Audi sollen in Kanada ungerechnet bis zu 1,5 Milliarden Euro an Autokäufer zahlen. Dadurch soll der Rechtsstreit mit der Regierung beigelegt werden. mehr...

21. Dezember 2016

VW verkündet, nun die Genehmigung des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) zur Umrüstung aller betroffener Fahrzeuge mit EA 189-Motor erhalten zu haben. Wie sich später herausstellte, ist diese Information falsch.

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In den USA hat VW einen Kompromiss mit den Behörden für die betroffenen Wagen mit 3,0-Liter-Maschinen gefunden: Der Konzern will anbieten, 20.000 dieser Fahrzeuge mit illegaler Abgastechnik zurückzukaufen. Beim Rest der insgesamt 80.000 betroffenen Fahrzeugen soll VW laut US-Richter Charles Breyer zunächst die Chance auf eine technische Umrüstung haben - durch eine Rückrufaktion. In Deutschland soll es indes weder Rückkäufe noch Entschädigungszahlungen geben.

23. Dezember 2016

 
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Am 21.12. war bereits ein Kompromiss mit den US-Behörden über Rückkäufe und Umrüstungen von Fahrzeugen mit großen Motoren erzielt worden, jetzt gibt es auch eine grundsätzliche Einigung mit entsprechenden US-Privatklägern: Laut US-Richter Charles Breyer zahlt der Konzern bei den gut 80.000 betroffenen Wagen eine "erhebliche Entschädigung". Details der Vereinbarung sollen noch bis Ende Januar ausgearbeitet werden. mehr...

29. Dezember 2016

 
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Auf der Webseite myRight.de sammeln sich deutsche Betroffene, um Ansprüche wegen Wertverlusts ihres Fahrzeugs geltend zu machen. 2,5 Millionen deutsche Kunden sind von dem Skandal betroffen. Bis zu diesem Zeitpunkt müssen sie sich mit einer Umrüstung des Autos begnügen - ohne Schadensersatzzahlungen. mehr...

30. Dezember 2016

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) dementiert die VW-Mitteilung vom 21.12., dass der Konzern eine Genehmigung zur Umrüstung aller Fahrzeuge erhalten habe. Für 14.000 Wagen liege diese Genehmigung noch gar nicht vor. mehr...

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3. Januar

 
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Der Rechtsdienstleister myRight reicht die erste Musterklage deutscher VW-Kunden in Braunschweig ein. Die Forderung: So wie es in den USA teilweise geschieht, soll der Konzern auch in Deutschland betroffene Wagen zurückkaufen. mehr...

9. Januar

 
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Das FBI verhaftet einen VW-Manager in Florida. Oliver S., bis März 2015 zuständig für die Kommunikation mit den US-Umweltbehörden, ist eine Schlüsselfigur im Dieselskandal. Die US-Justiz stellt Strafanzeige, ein Antrag auf Freilassung gegen Kaution wird vier Tage später abgelehnt. Oliver S. droht eine Haftstrafe von 169 Jahren. Die USA wirft der VW-Konzernspitze vor, noch wenige Monate vor dem Auffliegen der Affäre für weitere Vertuschung gesorgt zu haben.

11. Januar

 
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Einigung mit dem US-Justizministerium: Laut einem Vergleichsentwurf soll VW eine Strafe in Höhe von 4,3 Milliarden Euro zahlen. Der Entwurf enthält laut VW auch ein Schuldeingeständnis des Konzerns. mehr...

12. Januar

 
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Die US-Justiz klagt fünf weitere Top-Manager von VW an. Sie sollen sich in Deutschland aufhalten. Der Konzernvorstand bleibt zunächst verschont. mehr...

15. Januar

Laut einem Medienbericht soll der ehemalige VW-Chef Martin Winterkorn von der Manipulationssoftware in Dieselfahrzeugen gewusst haben. Bereits im Juli 2015 soll er von VW-Managern in einer Präsentation über die Vorgänge informiert worden sein. mehr...

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24. Januar

 
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Bereits im Oktober einigte sich der VW-Konzern mit 652 Vertragshändlern in den USA auf Entschädigungszahlungen von bis zu 1,2 Milliarden Dollar. Nun bestätigte auch der zuständige Richter die Einigung, der Kompromiss sei angemessen und fair. Weitere Leistungen, die VW den Autohändlern schuldig ist, ergeben am Ende sogar eine Vergleichssumme von 1,6 Milliarden Dollar. mehr...

27. Januar

 
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Die Staatsanwaltschaft Braunschweig weitet ihre Ermittlungen aus: Erstmals gerät auch der ehemalige Vorstandschef Martin Winterkorn ins Visier. Beim 69-Jährigen bestehe unter anderem der Anfangsverdacht des Betrugs, heißt es. Insgesamt ist die Zahl der Beschuldigten von bisher 21 auf 37 Personen ausgeweitet worden. mehr...

1. Februar

 
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VW stimmt in den USA einer weiteren Milliardenentschädigung zu. Diesmal zahlt das Unternehmen Besitzern von größeren Dieselfahrzeugen mit 3-Liter-Motoren im Zuge von Rückkäufen mindestens 1,2 Milliarden Dollar. Auch der Autozulieferer Bosch wird zur Kasse gebeten: Weil der Konzern für die vom Dieselskandal betroffenen Motoren Softwarekomponenten geliefert hatte, sind nun Entschädigungszahlungen an Verbraucher und Autohändler fällig. mehr...

3. Februar

 
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Der einstige Vorstandsvorsitzende von VW, Ferdinand Piëch, beschuldigt den ehemaligen Konzernchef Martin Winterkorn, früher als bislang eingeräumt von dem Dieselbetrug gewusst zu haben. mehr…

4. Februar

 
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Erstmals verklagt ein Großkunde den VW-Konzern: Der Fischhändler Deutsche See verlangt 11,9 Millionen Euro von VW, weil der Chef des Unternehmens, Egbert Miebach, die Flotte aus Nachhaltigkeitsgründen auf die sogenannte "BlueMotion"-Dieseltechnologie hatte umrüsten lassen. Nach Bekanntwerden des Skandals fühlte sich das Unternehmen "arglistig getäuscht". mehr…

6. Februar

 
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VW gerät weiter unter Druck. Die Regierung Luxemburgs erhebt schwere Vorwürfe und erstattet Anzeige wegen Verdachts auf Fälschung und Betrug. Diese richtet sich gegen Unbekannt - zielt aber vor allem auf Audi. Die VW-Tochterfirma hat den Motor mit der internen Kennung EA 189, der in der Affäre in Verruf geraten ist, in Luxemburg testen und zertifizieren lassen. mehr…...

8. Februar

 
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Ferdinand Piëch legt nach: Der ehemalige VW-Chef beschuldigt vier Aufsichtsräte, früher als bislang bekannt von dem Dieselbetrug gewusst zu haben. Demnach habe der 79-Jährige die Mitglieder frühzeitig über das Vergehen des Konzerns in Kenntnis gesetzt. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil unterstellt Piëch daraufhin einen Rachefeldzug.

11. Februar

 
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Nach den Anschuldigungen wollen Linke und Grüne den früheren Aufsichtsratschef Piëch als Zeugen im Untersuchungsausschuss des Bundestags vorladen. Piëch lässt daraufhin über seinen Rechtsanwalt erklären, er werde auf das "Angebot einer öffentlichen Anhörung vor einem Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestages nicht eingehen". mehr...

15. Februar

 
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Wichtiger Schritt für VW und seinen Zulieferer Bosch: Für beide Unternehmen stimmt der zuständige Richter einem Vergleichsabkommen mit Kunden und Autohändlern in den USA vorläufig zu. Volkswagen kostet das mindestens 1,22 Milliarden Dollar - dafür entgeht der Konzern aber den Klagen vieler Kunden. Bosch hat eine Zahlung von 327,5 Millionen Dollar ausgehandelt. mehr...

21. Februar

Nach Informationen des SPIEGEL geht die Manipulation von Dieselfahrzeugen bei Audi bis ins Jahr 2007 zurück. Damit gerät Rupert Stadler unter Druck, denn offiziell will der Audi-Chef nichts von den Vorgängen gewusst haben. Auch die Aussagen des beurlaubten Motorenentwicklers Ulrich Weiß belasten Stadler. Audi verhindert daraufhin die Veröffentlichung von Dokumenten zum Hergang der Abgasmanipulation.

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24. Februar

 
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Der im Januar in Florida festgenommene VW-Manager Oliver S. weist die Vorwürfe, am Abgasskandal beteiligt gewesen zu sein, zurück. Sein Anwalt plädiert auf unschuldig. mehr...

25. Februar

Neue Vorwürfe gegen Verkehrsminister Dobrindt: Beim Bericht seiner Untersuchungskommission durften Manager aus Autokonzernen offenbar mitschreiben. Dadurch konnte Porsche die Ausführungen entscheidend zu seinen Gunsten verändern. mehr...

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8. März

 
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Nächste Klage im Hause VW: Nun erheben Aktionäre wegen Kursverlusten Ansprüche gegen den Konzern. Die Deka Investment ist dabei als Musterkläger ernannt worden, allein die Sparkassentochter verlangt 265 Millionen Euro. Insgesamt gehen noch 1469 weitere Unternehmen gegen den Autohersteller vor. mehr...

10. März

 
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Weg frei für die Milliardenzahlung: Der Konzern plädiert vor dem Bezirksgericht in Detroit in allen drei Anklagepunkten auf schuldig. Durch das Eingeständnis schafft VW die Voraussetzung dafür, dass ein Vergleich wirksam werden kann, der eine Geldstrafe von rund 4,1 Milliarden Euro vorsieht. mehr...

15. März

 
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Für Audi wird es ernst: Nach SPIEGEL-Informationen haben Polizei und Staatsanwaltschaft die Zentrale des Autoherstellers in Ingolstadt durchsucht. Ein Ermittlungsverfahren war gegen Unbekannt wegen des Verdachts auf Betrug und der strafbaren Werbung eingeleitet worden. Audi-Chef Rupert Stadler rückt weiter in den Fokus.

16. März

 
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Neue rechtliche Probleme für Audi: Mit dem Kunden Hartmut Bäumer gibt es einen ersten Kläger, der gegen den Konzern vorgeht. Sollte dieser Erfolg haben, muss der VW-Konzern mit einer Klagewelle rechnen. mehr...

Oliver S. bleibt unterdessen in Haft. Der in den USA festgenommene VW-Manager ist mit seinem Antrag, bis zum Prozessbeginn im Januar 2018 auf Kaution frei zu kommen, gescheitert. mehr...

18. März

 
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Rupert Stadler unter Druck: Noch gilt er nicht als Beschuldigter, die Ermittler fahnden allerdings nun nach persönlichen Notizbüchern und Smartphones des Audi-Chefs. mehr...

23. März

 
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Umschwung bei VW-Prozessen in Deutschland: Kunden des Autoherstellers gewinnen immer öfter in Verfahren gegen den Konzern. Zuvor hatten sich die Urteile pro Kunde und pro VW ungefähr die Waage gehalten. mehr...

30. März

 
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Nächster VW-Vergleich in den USA: Das Unternehmen hat sich mit zehn Bundesstaaten geeinigt und zahlt insgesamt 157,45 Millionen Dollar (etwa 148 Millionen Euro), um Klagen in Zusammenhang mit der Abgasaffäre beizulegen. mehr...

31. März

 
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Ein möglicherweise richtungsweisendes Urteil: Das Landgericht Kleve in Nordrhein-Westfalen hat einem VW-Kunden in einem Klageverfahren Recht gegeben, weil der Autohersteller gegen das Verbot von "Inverkehrgabe und Handel ohne gültige Bescheinigung verstoßen" hat. Das Urteil fiel damit auf Grundlage von europarechtlichen Normen - und könnte damit weitere Klagen begünstigen. mehr...

4. April

 
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Für Winterkorn und Stadler könnte es teuer werden: Dem Ex-VW-Boss und dem Audi-Chef drohen Forderungen nach Schadenersatz in Millionenhöhe durch die Aufsichtsräte ihrer Unternehmen. mehr...

Die EU-Kommission soll unterdessen mehr Rechte bekommen, um Missstände in der Autoindustrie zu beheben. mehr...

21. April

 
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Wichtiger Schritt für VW: Der zuständige US-Bundesrichter in Detroit hat den zuvor ausgehandelten Vergleich des Autobauers mit dem US-Justizministerium gebilligt. Demnach zahlt der Konzern insgesamt 4,3 Milliarden Dollar (etwa 4 Milliarden Euro) dafür, dass strafrechtliche und zivilrechtliche Ermittlungen eingestellt werden. Außerdem ist damit auch eine dreijährige Bewährungszeit für VW beschlossen. mehr...

28. April

 
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Probleme für VW in Großbritannien: Die Pläne zur Umrüstung der Dieselfahrzeuge von VW-Tochterfirma Skoda wollen die britischen Behörden nicht bedingungslos akzeptieren. Für den Fall, dass die umgerüsteten Dieselfahrzeuge künftig Schäden an den betroffenen Systemen wie Motor oder Abgasstrang erleiden, soll es für britische Kunden Kulanzansprüche geben. mehr...

4. Mai

 
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Die Bundesregierung legt in einem Abschlussbericht ihre Bewertung des Skandals vor. Die Große Koalition aus SPD, CDU und CSU erklärt, dass sich Autohersteller, Behörden und die Regierung nichts vorzuwerfen haben. mehr...

10. Mai

In Folge des Abgasskandals hat VW weltweit mittlerweile 4,7 Millionen Dieselmotoren umgerüstet. Das ist allerdings nach Angaben des Konzerns erst knapp die Hälfte aller betroffenen Dieselmotoren aus dem eigenen Haus. mehr...

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12. Mai

 
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Nächster Schritt in Richtung Ende der Vergleichsverhandlungen in den USA: Der für Hunderte US-Zivilklagen zuständige Richter Charles Breyer kündigt die endgültige Zustimmung zu einem Entschädigungspaket für rund 80.000 Dieselwagen mit illegaler Abgastechnik an. mehr...

 

Mitarbeit: Claudia Niesen



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