Softwarefehler BMW muss mehr als 61.000 Autos zurückrufen

In drei BMW-Modellen aus den Baujahren 2016 bis 2022 könnten durch fehlerhafte Softwareupdates Motorausfälle auftreten. Allein in Deutschland sind mehr als 12.000 Wagen betroffen.
BMW: Zweite Rückrufaktion innerhalb von zwei Monaten

BMW: Zweite Rückrufaktion innerhalb von zwei Monaten

Foto: Christof Stache / AFP

Der Autobauer BMW muss weltweit mehr als 61.000 Autos wegen eines Softwarefehlers zurückrufen. Das betreffe die Modelle X3, X4 und 5 aus den Baujahren 2016 bis 2022, wie aus Angaben auf der Internetseite des Kraftfahrt-Bundesamts hervorgeht.

Von den weltweit 61.714 Fahrzeugen seien in Deutschland 12.721 betroffen. Das fehlerhafte Softwareupdate könne zum Drehmomentverlust und Motorausfall führen. Es gebe bisher keine Sachschäden, zudem sei niemand verletzt worden. Die Angaben sind auf den 24. Mai datiert.

Ein BMW-Sprecher sagte am Donnerstag, betroffene Kunden würden eine Nachricht bekommen, ihr Auto in die Werkstatt zu bringen. Dort werde die Software dann neu installiert.

Erst im April hatte BMW einen Rückruf von verschiedenen BMW- und Mini-Modellen bekannt gegeben. Die 2022 gefertigten Autos hatten einen möglicherweise mangelhaften Gurtstraffer verbaut, der ausgetauscht werden sollte. Mehr als 5600 Fahrzeuge in Deutschland waren laut BMW betroffen.

pbe/dpa
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