Drive-in-Manege in Brasilien Autokino? Autozirkus!

Artisten, Clowns und Magier eines brasilianischen Zirkusses treten wieder auf - vor Autos. Doch nicht für alle Künstler, die bis zur Pandemie für den Zirkus arbeiteten, ging es zurück ins Rampenlicht.
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Drive-in einmal anders: Ein brasilianischer Zirkus hat einen Weg gefunden, trotz der Maßnahmen zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie Aufführungen stattfinden zu lassen. Das Konzept ist ähnlich wie beim Autokino. Die Zuschauer im "Estoril Circus" in Itaguai im Bundesstaat Rio de Janeiro bleiben während der Show in ihren Wagen sitzen.

Foto: Leo Correa/ AP
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Blick aus dem Autofenster: Ein Mädchen beobachtet die Darbietungen der Zirkuskünstler.

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Motorräder auf der Bühne, Autos davor: Die spektakulären Stunts sind wahrscheinlich für den einen oder anderen Zuschauer eine willkommene Ablenkung. Brasilien gehört zu den weltweit am stärksten von der Corona-Pandemie betroffenen Ländern. Laut Johns-Hopkins-Universität infizierten sich mehr als 2.000.000 Menschen mit dem Virus, fast 79.000 Todesfälle wurden registriert. Experten gehen davon aus, dass die tatsächlichen Zahlen noch höher liegen. An manchen Orten ist das Gesundheitssystem überlastet.

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Edson Luan, der als Clown Pipoca auftritt, beobachtet die ankommenden Autos. "Zur Arbeit zurückzukehren, ist gut", sagt der 30-Jährige. Er bleibe aber vorsichtig und halte weiter Abstand.

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Sein Kollege Anderson de Souza ist glücklich, wieder als Clown Batatinha auf der Bühne zu stehen: "Die Pandemie ist für uns alle Realität", sagt er. "Nach vier Monaten Pause ist es ein besonderes Gefühl, in diesem Drive-in-Format aufzutreten."

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Rund 40 Autos können pro Vorstellung in den Zirkus kommen. Wer zuschauen will, muss ungefähr 13 bis 16 Euro pro Auto zahlen.

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Daniela Portugal ist Magierin und Mutter. Vor der Show stillt sie ihr vier Monate altes Baby. Es sei ein großartiger Moment gewesen, als sie die Lichter des Zirkusses wieder eingeschaltet hätten, sagt sie.

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Doch nicht für alle Künstler geht es zurück ins Rampenlicht. Aufgrund des wirtschaftlichen Abschwungs sind laut der Nachrichtenagentur AP von den 78 Personen, die vor dem Ausbruch für den Zirkus arbeiteten, nur noch 35 im Einsatz.

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