Urteil des Bundesgerichtshofs Radfahrer müssen nicht mit tückischen Hindernissen rechnen

Ein Radfahrer stürzt über einen Stacheldraht, der über einen Feldweg gespannt war. Ihm steht Schmerzensgeld zu, auch wenn er schnell unterwegs war, entschied der BGH. Denn es deutete nichts auf das Hindernis hin.
Radfahrer müssen innerhalb der "übersehbaren Strecke" anhalten können - das gilt jedoch nicht für Hindernisse, auf die nichts hindeutet, entschied der Bundesgerichtshof im Fall eines Mountainbikers, der auf einem Feldweg verunglückte (Symbolbild)

Radfahrer müssen innerhalb der "übersehbaren Strecke" anhalten können - das gilt jedoch nicht für Hindernisse, auf die nichts hindeutet, entschied der Bundesgerichtshof im Fall eines Mountainbikers, der auf einem Feldweg verunglückte (Symbolbild)

Foto: Joe Giddens/ DPA
ene/dpa