Wegen Coronavirus Anbieter stoppen Verleih von E-Scootern

Die Corona-Krise trifft nun auch die E-Scooter-Branche. In Deutschland stellen die großen Verleiher vorerst ihren Dienst ein - mit einer Ausnahme.
Wegen der Ausbreitung des Coronavirus stoppen viele Roller-Anbieter nun den Verleih

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus stoppen viele Roller-Anbieter nun den Verleih

Foto: Christoph Soeder/ DPA

Wegen der Corona-Krise stellen viele Anbieter von E-Scootern und Elektrofahrrädern den Betrieb ein. In Deutschland stoppen bis auf weiteres der zu Uber gehörende Anbieter Jump und die E-Scooter-Firmen Lime und Bird ihren Dienst.

Es handle sich dabei um eine reine Vorsichtsmaßnahme, hieß es von Jump. Die Fahrdienstleister-Angebote von Uber in Deutschland seien dagegen nicht betroffen. Zuvor hatte die Nachrichtenseite "t3n " über die Einstellungen der Dienste berichtet.

Bei Lime betrifft der Stopp nicht nur Deutschland, sondern auch weite Teile des weltweiten Netzes. Laut Website des Unternehmens wird der Betrieb derzeit innerhalb Europas nur noch in Ungarns Hauptstadt Budapest aufrecht erhalten. Auch dort werde man die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie beobachten. Zudem habe Lime an den noch geöffneten Standorten strengere Hygieneregelungen eingeführt.

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Der Anbieter Voi kündigt auf seiner internationalen Website dagegen an, den Betrieb aufrechtzuerhalten, die Flotten aber anzupassen. Man wolle die Roller künftig vermehrt an Krankenhäusern abstellen, um so auch das Gesundheitspersonal zu unterstützen, heißt es auf der Website von Voi. Zudem empfahl der Anbieter seinen Kunden bereits vor zehn Tagen, die Fahrzeuge mit Handschuhen zu nutzen. Auch das Leihfahrrad-Angebot der Bahn, Call a Bike, mit seinen rund 16.000 Fahrrädern steht nach Angaben eines Sprechers weiter zur Verfügung.

cfr/dpa