BMW 316i Klein anfangen

Bei den Bayern herrscht bald wieder das gewohnte Bild. Ab Dezember gibt es wieder das Einstiegsmodell 316i. Der kleinste Motor aus der weiß-blauen Aggregate-Riege ist nun auch mit der variablen Ventilsteuerung Valvetronic ausgestattet.


Die BMW 3er Serie: Seit August in neuem Kleid

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Genau genommen funktioniert die Valvetronic so, dass der Hub der Einlassventile stufenlos variiert werden kann. Die Drosselklappe entfällt bei dieser Technik. Als Resultat werden die vier Brennkammern des Motors so mit Luft befüllt, wie es der jeweilige Fahrzustand erfordert. Das ist, grob vereinfacht, die Physik dieser Technik.

Interessant sind aber auch die ökonomischen Effekte, denn durch den Einsatz des Valvatronic-Systems sinkt der Verbrauch vor allem in den alltagsrelevanten Betriebsbereichen - also im so genannten Teillastbetrieb - um mindestens zehn Prozent, wie BMW verspricht.

Den Durchschnittsverbrauch des neuen Einsteigermotors geben die Münchner mit 7,1 Liter Benzin je 100 Kilometer an. Das Triebwerk holt aus 1,8 Liter Hubraum eine Leistung von 115 PS (85 kW) und entwickelt ein Drehmoment von maximal 175 Nm. Damit wurde im Vergleich zum Vorgängermotor der Verbrauch um rund zehn Prozent gedrückt und die Leistung um zehn Prozent erhöht. Der neue Motor wird nicht nur in der 3er Limousine, sondern auch im 316ti compact eingesetzt.

Zur Serienausstattung der neuen Einstiegsmodelle in die 3er Baureihe zählen unter anderem die Stabilitätsregelung DSC und eine Klimaanlage. Der 316i (Viertürer) kostet 23.400 Euro, das bisherige Einstiegsmodell bei den Limousinen, der 318i mit Zwei-Liter-Vierzylinder und 143 PS (105 kW) steht mit 25.150 Euro in der Preisliste. Etwas günstiger gelingt der BMW-Einstieg mit dem dreitürigen Schrägheckmodell 316ti compact, das 20.400 Euro kostet.



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