Ferrari Fahrrad Tretmühle für Millionäre

Nachdem beinahe alle Autohersteller inzwischen auch Fahrräder anbieten, vor wenigen Monaten gesellte sich auch Skoda zu diesem Kreis, mochte auch Ferrari nicht länger abseits stehen. Die Fiat-Tochter aus Maranello bringt in wenigen Wochen ein Mountainbike auf den Markt.


Ferrari- Mountainbike: Gehobene Ausstattung mit Stoßdämpfern und hydraulischen Bremsen

Ferrari- Mountainbike: Gehobene Ausstattung mit Stoßdämpfern und hydraulischen Bremsen

Im Februar 2002 soll es so weit sein. Dann startet der Verkauf der auf 999 Exemplare limitierten Serie von Ferrari-Mountainbikes. Weil das Fahrrad eigentlich vom italienischen Rennradhersteller Colnago stammt und Ferrari lediglich die knallrote Farbe und das Logo mit dem springenden Pferd beisteuert, heißt es CF2. Unter dem Namen CF1 boten Colnago und Ferrari vor kurzem 500 Ferrari-Rennräder an, die ruckzuck ausverkauft waren.

Nun also ein Mountainbike. Wo der Ferrari-Autofahrer sein gutes Stück abstellt, weil sonst die Spoiler Schaden nehmen könnten, beginnt erst das Terrain für das neue Fahrrad. Materialien wie Kohlenstoff und Aluminium, ein sperrbares Stoßdämpfersystem für Vorder- und Hinterrad sowie ein hydraulisches Bremssystem sorgen dafür, dass sich der Technik-verwöhnte Ferrari-Fahrer auch mit seinem Zweirad problemlos identifizieren kann.

Rund 16.000 Mark soll das gute Stück kosten

Rund 16.000 Mark soll das gute Stück kosten

Ernesto Colnago, dessen Firma am Rande von Mailand unter anderem die Rennmaschinen für den weltgrößten Fahrrad-Profi-Rennstall Mapei fertigt, sagt: "Das CF2 bietet die modernste Technik, die zurzeit auf dem Markt ist." Verkauft wird das Ferrari-Mountainbike von den 29 Vertragshändlern der italienischen Automarke in Deutschland. Der Preis liegt bei 8030 Euro (rund 16.000 Mark). Ein kleines Problem könnte sich beim Transport des Bikes zu seinem Einsatzort ergeben: Noch bietet Ferrari keine Fahrradträger für seine Sportwagen an.



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