Fiat Doblò Sie nannten ihn Mücke

Ab März tritt der Bud Spencer unter den Kleintransportern an. Der Fiat Doblò bietet das größte Ladevolumen in der Klasse der aufgepeppten Kastenwagen.


Mit dem Spruch "Die tolle Kiste" warb Fiat einst für seinen Autozwerg namens Panda. Diesen Slogan könnten die Italiener nun reaktivieren: für ein Fahrzeug, das unter dem Namen Doblò ab 10. März zu den deutschen Händlern rollt. Der Neue, der im türkischen Fiat-Werk in Bursa gebaut wird, macht vor allem durch sein Fassungsvermögen auf sich aufmerksam.

Fiat Doblò: Äußerlich bullig und etwas grobschlächtig, im Innern sehr aufgeräumt und wohnlich

Fiat Doblò: Äußerlich bullig und etwas grobschlächtig, im Innern sehr aufgeräumt und wohnlich

Als Pkw bietet er Platz für fünf Personen und 750 Liter Gepäck. Bei Bedarf erhöht sich das Ladevolumen durch das Umklappen der Rückbank auf bis zu 3000 Liter. Zugänglich ist dieser Raum über zwei seitliche Schiebetüren (Schiebetür links nur in der ELX-Version) und - wahlweise - eine Heckklappe oder asymmetrisch geteilte Flügeltüren.

So lassen sich auch sperrige Güter bequem einladen und transportieren. In der Version als Kleintransporter fasst der Doblò Cargo je nach Aufbau zwischen 3,2 und 3,8 Kubikmeter Ladegut. Und dank eines Abstandes von 1,20 Meter zwischen den beiden hinteren Radkästen kann er mit zwei Europaletten beladen werden - das schafft keines der Konkurrenzmodelle.

Der äußerlich bullig und etwas grobschlächtig gestylte Doblò wirkt im Innern sehr aufgeräumt und geradezu wohnlich. Das Armaturenbrett ist zwar in tristen, dunklen Tönen gehalten, dafür aber ansprechend designt.

Das Radio, das die Armaturentafel krönt, kann durch ein Navigationssystem mit Monitor erweitert werden. Ausgestattet ist der Fronttriebler mit ABS, Front- und Seitenairbags, Servolenkung, Wärmedämmglas und einem Heckscheibenwischer. Das Ausstattungsniveau ELX bietet darüber hinaus elektrische Fensterheber, Zentralverriegelung und eine getrennt umklappbare Rücksitzbank.

Als Antrieb stehen zunächst zwei Motoren zur Wahl: Ein 1,2-Liter-Benziner mit 65 PS (47,5 kW) und ein 1,9-Liter-Saugdiesel mit 63 PS (46 kW). Im September folgen ein 1,6-Liter-Benziner mit 103 PS (76 kW) und ein 1,9-Liter-Common-Rail-Turbodiesel mit 100 PS (76 kW).

Bei den Preisen sieht die Spannweite folgendermaßen aus: Den Dobò-Fünfsitzer gibt es zwischen 24.000 und 29.500 Mark, den Doblò-Cargo zwischen 18.000 und 22.000 Mark (in diesem Fall zuzüglich Mehrwertsteuer).



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