Fiat Stilo Aus eins mach zwei

Fiat hat einen neuen Hoffnungsträger. Auf dem Genfer Autosalon erlebt der neue Kompaktwagen Stilo seine Weltpremiere, der im Herbst die Modelle Bravo und Brava ablösen soll.


Für die Italiener soll das "neue Zentrum der Fiat Produktpalette" aber nicht nur dem VW Golf Paroli bieten, sondern zugleich "den neuen Geist des Unternehmens zum Ausdruck bringen und Fiat auf europäischer Ebene wieder zum führenden Hersteller in diesem Segment machen".

Fiat Stilo: Fahrwerk eher sportlich zugeschnitten

Fiat Stilo: Fahrwerk eher sportlich zugeschnitten

Der Stilo, der Name soll für Design und Stil stehen, kommt in zwei Karosserievarianten auf den Markt. Als 4,25 Meter langer Dreitürer ist er mit niedriger Sitzposition und straffem Fahrwerk eher sportlich zugeschnitten. Der Fünftürer ist sieben Zentimeter länger und fünf Zentimeter höher gebaut und damit als komfortbetontes Familienauto ausgelegt. In dieser Van-Version wird es auch eine verschiebbare Rückbank geben, die wahlweise mehr Gepäckraum oder zusätzlich Beinfreiheit für die Fondpassagiere zur Verfügung stellt. Für beide Karosserievarianten verspricht Fiat jedoch eine umfangreiche Serienausstattung. Neben Antiblockiersystem und einem elektronischen Stabilitätsprogramm soll jeder Stilo auch über acht Airbags verfügen.

Als Motorisierungen werden vier Benzinmotoren und zwei Common-Rail-Diesel zur Wahl stehen. Der Basismotor hat einen Vierzylinder mit 1,2 Liter Hubraum und 80 PS. Außerdem sollen ein 1,6 Liter mit 100 PS, ein 1,8 Liter mit 130 PS und ein Zweiliter-Fünfzylinder mit 170 PS zu haben sein. Die Diesel-Motoren sind bei jeweils 1,9 Liter Hubraum mit 80 oder 110 PS lieferbar. Nach der Deutschland-Premiere auf der IAA in Frankfurt im September soll er dann im Oktober zu den deutschen Fiat-Händlern rollen.

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