Los Angeles "Crossfire" geht in Serie

Die US-Tochter des Autobauers DaimlerChrysler stellt auf der Autoshow in Los Angeles das endgültige Serienmodell des Sportcoupés "Crossfire" vor. Der Wagen besteht zu 39 Prozent aus Komponenten von Mercedes-Benz.

Detroit - "Dies ist der erste starke Beweis für die Vorteile der Fusion", sagte Larry Achram, der bei der US-Tochter des DaimlerChrysler-Konzerns für die Fahrzeugentwicklung zuständig ist. Der Crossfire, der im Jahr 2003 auf den Markt kommen soll, enthält unter anderem einen 215-PS-Motor Motor von Mercedes-Benz.

Das Auto soll beim Karosserie- und Fahrzeughersteller Karmann in Deutschland produziert werden, in dem auch das Mercedes CLK Sportcoupé gefertigt wird. Zum Preis und zu den Produktionskosten des Crossfire machte Chrysler noch keine Angaben.

Die Fusion der beiden Autohersteller Daimler Benz und Chrysler im Jahr 1998 war maßgeblich von dem Ziel geleitet worden, Synergieeffekte der beiden Konzerne zu nutzen. Den Unternehmensangaben zufolge gibt es mittlerweile mehrere Pläne, Mercedes-Teile wie Achsen, Getriebe und elektrische Komponenten für künftige Chrysler-Modelle zu verwenden.

Die gegenseitige Verwendung von Autoteilen für gemeinsame Modelle ist auch ein Kernaspekt des vier Milliarden Dollar schweren Plans von Chrysler-Chef Dieter Zetsche zur Sanierung der verlustträchtigen Konzerntochter. Mit Hilfe des Plans will Zetsche Chrysler im nächsten Jahr wieder in die Gewinnzone bringen.

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