Mercedes A-Klasse Gruß vom Elch

Mercedes stellt auf dem Automobilsalon in Genf (27. Februar bis 11. März) eine überarbeitete Version der A-Klasse vor.


Stuttgart - Sie unterscheidet sich vom Vorgänger vor allem durch rundumlaufende Schutzleisten, Scheinwerfer in Klarglasoptik und einen feiner gezeichneten Kühlergrill. Durch bulligere Stoßfänger vorne und hinten mit breiteren Lufteinlässen wachsen zudem die Abmessungen der Karosserie um 3,1 Zentimeter auf 3,61 Meter, wie DaimlerChrysler in Stuttgart mitteilt.

Technisch aufgefrischt: Die A-Klasse von Mercedes

Technisch aufgefrischt: Die A-Klasse von Mercedes

Die Modifikationen setzen sich im Innenraum fort: Nach Kritik an der Materialqualität in der alten A-Klasse erhält das Armaturenbrett nun eine weichere Oberfläche. Die "Wertanmutung" soll jetzt dem Niveau größerer Mercedes-Limousinen entsprechen, so DaimlerChrysler. Auch die Mittelkonsole wurde überarbeitet. Die Bedienungselemente sind jetzt in eine Dekorblende integriert, die bei den höheren Ausstattungslinien aus Edelholz oder Aluminium besteht.

Die wichtigste technische Neuerung betrifft die beiden CDI-Dieselmotoren, die bei gleichem Verbrauch jetzt bis zu 25 Prozent mehr leisten. So wuchs die Kraft des A 160 CDI durch Einsatz eines Ladeluftkühlers von 44 kW/60 PS auf 55 kW/75 PS. Beim A 170 CDI stehen nach einem Leistungsplus von fünf PS jetzt 70 kW/95 PS zur Verfügung.

Weiterentwickelt wurde nach Angaben von DaimlerChrysler auch das nach den Elchtest-Problemen serienmäßig eingeführte ESP. Es verfügt in der neuesten Generation über einen hydraulischen Bremsassistenten. Als Extras sind ferner Windowbags, eine Klimaanlage mit Feuchtigkeitssensor und ein Regensensor für die Frontscheibe lieferbar. Die Markteinführung ist laut DaimlerChrysler für den 23. März geplant. Über etwaige Preiserhöhungen ist noch nichts bekannt.



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