Mini "Final Edition" Last orders, please

Auf den letzten Metern seiner 41-jährigen Geschichte gibt der Mini noch einmal behutsam Gas - mit geriffelten Stoffbezügen, gemasertem Wurzelholz und den unverkennbaren Rallyestreifen.


Wenn Mitte September die Produktion des klassischen Minis endgültig eingestellt wird, könnte so mancher Fan des automobilen Winzlings eine Träne vergießen - es sei denn, er hat sich rechtzeitig eingedeckt. Aus England dringen bereits Berichte von Hamsterkäufen über den Kanal, die Verkäufe kletterten gegenüber dem Vorjahr um 25 Prozent in die Höhe.

Endspurt: Mit Sondermodellen wie dem Cooper S will Mini unter den Fans Schlussverkaufsstimmung erzeugen

Endspurt: Mit Sondermodellen wie dem Cooper S will Mini unter den Fans Schlussverkaufsstimmung erzeugen

Für die britischen Autobauer Grund genug, die letzte Runde des Kultmobils einzuläuten und die Endzeitstimmung noch einmal kräftig anzuheizen: Zum Abschluss der 41-jährigen Produktionszeit soll eine bereits auf dem Genfer Salon angekündigte "Final Edition" mit den Sondermodellen "Mini Seven", "Knightsbridge", "Cooper" und "Cooper S" den Fans den Griff zum Geldbeutel versüßen.

Jedes Modell wird mit seinem speziellem Design und seiner Ausstattung die Tradition und Geschichte der englischen Marke widerspiegeln. Der "Mini Seven" (21.490 Mark) orientiert sich im Innenraum stark am Design des ersten Austin Mini, der 1959 als Austin Seven auf den Markt kam.

Die Sitze mit geriffeltem, cremefarbenem Stoffbezug und leuchtend roten PVC-Lehnen sowie ein Armaturenbrett in Wagenfarbe sind durch und durch "retro", die Radio/Cassetten beziehungsweise CD-Player-Kombination dagegen sehr modern.

Der Mini "Knightsbridge" (23.990 Mark) ist nach dem exklusiven Londoner Stadtteil benannt und zeigt sich innen mit Alpaka-Lederbesatz, Türleisten und Armaturenbrett aus gemasertem Wurzelholz sowie Ablagetaschen in Raffleder entsprechend luxuriös.

Die Sondermodelle "Cooper" und "Cooper S" hingegen sollen an die sportliche Vergangenheit des Minis erinnern. Im September 1961 entwickelte der Rennwagenkonstrukteur John Cooper den ersten sportlichen Mini. Neben dem charakteristischen "Rallye-Look" mit Streifenlackierung, weißem Dach, verbreiterten Radhäusern und den aufgesetzten Halogen-Leuchten gibt es im Modell "Cooper" für 22.490 Mark auch ein schwarzes Lederlenkrad oder eine CD-Audioanlage ab Werk.

Im Innenraum des "Cooper Sport" (23.990 Mark) glänzt darüber hinaus ein Schaltknauf aus poliertem Aluminium. Für Sitze und Lenkrad wurde ein zweifarbiges Leder in Silber und Schwarz entworfen. Und auch das Armaturenbrett soll mit Metallic-Effekten und schwarzen Lederkanten Sportlichkeit ausstrahlen.



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