Mitsubishi in Genf Kreuz und quer

Geländegängige Kombis sind in. Nach Volvo (Cross Country), Audi (Allroad) und Subaru (Legacy Outback) hat jetzt auch Mitsubishi mit der seriennahen Studie ASX die beiden Fahrzeuggattungen miteinander gekreuzt.


Die Bezeichnung steht für Active Sports Crossover und deutet an, wohin die Fahrt gehen soll: querfeldein mit den Komforteigenschaften eines Sportkombis.

Mitsubishi ASX: Stilistisch verdächtig dem Honda CRV ähnlich

Mitsubishi ASX: Stilistisch verdächtig dem Honda CRV ähnlich

Dafür hat der japanische Geländewagenspezialist den viereinhalb Meter langen Fünfsitzer, der stilistisch verdächtig dem Honda CRV ähnelt, mit einem permanenten Allradantrieb mit Zentraldifferenzial sowie mit einer Bodenfreiheit von 24,5 Zentimetern ausgestattet. Das ist mehr, als manche Geländewagen besitzen. Nach dem Aufstieg in den Innenraum dürften die Insassen damit immerhin eine deutlich höhere Sitzposition und gute Übersicht genießen. Durch den insgesamt flachen Fahrzeugboden und die hohe Anordnung des Armaturen soll auch der Durchgang nach hinten möglich sein. Als Antrieb dient der schon aus anderen Mitsubishi-Modellen bekannte 2,4-Liter-Benzin-Direkteinspritzer, der an ein Automatikgetriebe mit manuellem Eingriff gekoppelt ist.

Daneben zeigt Mitsubishi in Genf erstmals in Europa seine neue Sportskanone Carisma GT EVO VII. Unter dem mit martialischem Spoilerwerk verkleideten Supersportler pfeift ein 2-Liter-Turbotriebwerk mit 280 PS und 383 Newtonmeter Drehmoment.

Komplettiert wird Mitsubishis Sportstudio in Genf durch die Schaustellung der Rallye-Siegerfahrzeuge Pajero T2, mit dem Jutta Kleinschmidt vergangenen Monat in der Rallye Paris-Dakar triumphierte sowie der Lancer GT Evo VI von Tommi Mäkinen, mit dem der Finne ebenfalls Ende Januar die Rallye Monte Carlo gewann.



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