Für Berufspendler Bund will Fahrradschnellwege ausbauen

Mehr Geld für sogenannte Fahrradautobahnen: Der Bund will im laufenden Jahr 25 Millionen Euro zusätzlich für neue Schnellwege ausgeben. Über die Investitionen dürften sich vor allem Berufspendler freuen.
Ein Radfahrer auf einer sogenannten Fahrradautobahn

Ein Radfahrer auf einer sogenannten Fahrradautobahn

Foto: DPA

Die Bundesregierung will den schnellen Fahrradverkehr für Berufspendler mit weiteren neuen Radschnellwegen ausbauen. Erstmals fördere der Bund im laufenden Jahr die Radschnellwege mit zusätzlichen 25 Millionen Euro, sagte Verkehrs-Staatssekretär Norbert Barthle (CDU) der "Rheinischen Post". Diese Wege seien "kleine Fahrradautobahnen für die, die ohne Ampeln und Kreuzungsverkehr viel schneller zur Uni oder zur Arbeit wollen".

Um den Fahrradverkehr weiter zu fördern, habe der Bund seine Mittel für Radwege von 60 Millionen auf insgesamt 100 Millionen Euro pro Jahr aufgestockt, sagte Barthle. Das Fahrrad erlebe an seinem 200. Geburtstag einen "richtigen Boom in Deutschland", sagte der Staatssekretär. "Die Leute entdecken das Fahrrad als echte Alternative zum Auto im Stau oder zum überfüllten Bahn-Regionalverkehr."

bam/afp

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