Fernverkehr Wo Autofahren noch ein Abenteuer ist

In Usbekistan scheint die Zeit stehengeblieben zu sein - wahrscheinlich haben es deswegen alle so eilig. Die Straßen scheinen aus der Zeit von Dschingis Khan zu stammen, und der Verkehr funktioniert nach eigenen Gesetzen, wie SPIEGEL-ONLINE-Leser Robert Ruthenberg feststellte.


In der Republik der Usbeken muss ein Autofahrer noch mehr auf der Hut sein als ohnehin schon. Da fahren – eigentlich kriechen sie eher – wackelige Gefährte herum, bei deren Anblick unseren Gesetzeshütern das Blut in den Adern gefrieren dürfte. Selbst Busse sind oft jenseits von gut und böse.

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Unterwegs in Usbekistan: Extrem schnell, extrem holprig

Auf den Landstraßen wird teilweise mit bis zu 150 km/h über eine vierspurige Straße gebrettert, - egal, wie katastrophal der Zustand der Strecke ist. Seit neuestem besteht dort Anschnallpflicht. Die ist absolut von Nöten, denn die Fahrweise der Einheimischen ist mehr als abenteuerlich. Aus drei Spuren machen die mal locker doppelt so viele.

Ein jeder hat es eilig und muss an der Ampel unbedingt ganz vorne stehen! Überdies kreuzen urplötzlich Schafe, Rinder oder andere Viecher den Weg – da muss man immer bereit sein, in die Bremse zu steigen! Die weiteren Besonderheiten des Landes hat SPIEGEL-ONLINE-Leser Robert Ruthenberg in Bildern dokumentiert.



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