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London-Brighton Run: "Das ist Maloche"

Foto: Tom Grünweg

London-Brighton Run Die Ü-111-Party

Die wichtigste Regel beim London to Brighton Veteran Car Run, dem ältesten Autorennen der Welt: Erlaubt sind nur Fahrzeuge, die vor 1905 gebaut wurden. Wer fährt solche Oldtimer - und warum? Sieben Teilnehmer erzählen.

Im Jahr 1896 gab es für Großbritanniens Autofahrer was zu feiern: Durften sie ihre Fahrzeuge bis dahin höchstens mit vier mph (6,4 km/h) bewegen, waren ihnen nun 16 mph gestattet. Gleichzeitig entfiel auch die Vorschrift, dass vor jedem Auto ein Fußgänger mit roter Warnflagge voranzuschreiten hatte. Anlässlich dieser Gesetzesänderung machten sich am 14. November 1896 einige Automobilisten zu einer Triumphfahrt auf - und daran wird bis heute mit dem London-Brighton Run erinnert.

Hier ist ein Video von der jüngsten Ausgabe der Oldtimer-Parade:

Tom Grünweg

Die Veranstaltung erfüllt perfekt das Klischee vom britischen Hang zur Exzentrik: Sie gilt nicht nur als ältestes, sondern auch als langsamstes Autorennen der Welt, denn zugelassen sind nur motorisierte Gefährte, die vor 1905 gebaut wurden. Zum 120. Geburtstag des London Brighton Run gingen am Wochenende rund 400 Oldtimer an den Start und tuckerten durch den öffentlichen Verkehr 55 Meilen (88,5 Kilometer) weit von der englischen Hauptstadt in den Seebad-Ort.

Worin liegt der Reiz, sich in einem alten Auto mehrere Stunden über volle Straßen zu quälen? In dieser Bildergalerie erzählen sieben Teilnehmer von sich und ihren Fortbewegungsmitteln:

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London-Brighton Run: "Das ist Maloche"

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