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Alternativen zum Golf: Autos für Individualisten

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Volkswagen Es gibt ein Leben ohne Golf

Seit 28 Jahren führt der VW Golf die deutschen Auto-Charts an. Auf der Strecke bleibt der automobile Individualismus. Dabei gibt es vergleichbare Autos mit Exklusivitätsfaktor - man muss nur die Zulassungsstatistik auf den Kopf stellen.

Der Golf ist, keine Frage, ein total vernünftiges Auto. Absoluter Durchschnitt eben, man macht nichts falsch, man fällt nicht auf, wenn man ihn fährt. Was aber, wenn man sich mit seinem fahrbaren Untersatz aus der grauen Masse abheben will?

Klar, ein Sportwagen könnte her, aber die sind meist teuer und unpraktisch. Auch ein Oldtimer würde als individualistisches, automobiles Aushängeschild taugen - aber da ist der Alltagsnutzen oftmals eingeschränkt, außerdem ist immer irgendetwas zu reparieren und dann wird es entweder auch wieder teuer oder aber zeitaufwendig. Dabei ist es ganz einfach, einen individuellen Kompaktklassewagen zu finden: Man muss nur die Zulassungsstatistik von unten her lesen.

Wir haben uns also in die Niederungen der jüngsten Statistiken begeben und nach Exoten Ausschau gehalten - Kompaktwagen-Modelle, von denen im vergangenen Jahr nicht mehr als 5000 Stück neu zugelassen wurden. Zum Vergleich: Laut Kraftfahrtbundesamt (KBA)  sind im Jahr 2011 in Deutschland rund 280.000 VW Golf auf die Straßen gerollt.

Der Wolfsburger lauert also an jeder Ecke. Aber haben Sie heute zum Beispiel schon einen Lancia Delta gesehen? Nein? Kein Wunder: Davon sind in Deutschland im vergangenen Jahr nur 673 Exemplare neu zugelassen worden. Es mag seine Gründe haben, warum sich die hier aufgeführten Autos miserabel verkaufen. Aber die Liste soll zeigen, welche Paradiesvögel es in der sogenannten Golf-Klasse gibt. Ob es sich lohnt, sie trotzdem zu kaufen, muss jeder für sich entscheiden - ganz individuell.

cst
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