Pollenfilter-Test Der Fänger im Auto

Frühling, Sonne, Pollen. Vor allem im April und Mai leiden allein in Deutschland rund zwölf Millionen Allergiker unter den Blütenpollen von Gräsern und Bäumen. In Autos mit so genannten Pollenfiltern sitzen die Betroffenen vergleichsweise gut geschützt.


Allergiebremse im Auto: Einmal im Jahr sollten die Pollenfilter ausgetauscht werden
GMS

Allergiebremse im Auto: Einmal im Jahr sollten die Pollenfilter ausgetauscht werden

Die Zeitschrift "Öko-Test" ließ Pollenfilter von 14 Automarken vom Institut für Energie- und Umweltverfahrenstechnik der Universität Duisburg-Essen testen. Projektleiter Frank Schmidt und sein Team überprüften die Filter in einem speziellen Prüfstand, der pro Stunde 200 Kubikmeter Luft mit einer Staubkonzentration von 0,061 Gramm pro Kubikmeter umwälzt.

Gemessen wurde, wie viele Partikel welcher Größe die Filter zurückhalten. Für Pollenallergiker sind vor allem Teilchen im Größenbereich um 16,2 Mikrometer von Bedeutung. Nach den Empfehlungen der VDI-Richtlinie 6032 (Entwurf) sollen Pollenfilter mehr als 95 Prozent dieser Partikel aus der Luft filtern. Die Zeitschrift "Öko-Test" bewertete allerdings die Filterleistung strenger. Ein "Sehr gut" bekamen nur solche Filter, die Partikel mit einem Durchmesser von 16,2 Mikrometern zu mindestens 99,5 Prozent zurückhielten. Gemessen wurde darüber hinaus die Filterleistung bei deutlich kleineren Staubpartikeln.

Das Ergebnis in Kürze: Die Pollenfilter der Automarken Audi, BMW, Honda, Mercedes, Nissan, Peugeot, Opel, Ford und Volvo erhielten die Bestnote "Sehr gut". Am Ende der Bewertungsskala rangieren die Filter von Fiat und Mazda, deren Rückhalteleistungen mit "ungenügend" bewertet wurden.



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