Design-Reform Mehr Überblick und Klarheit

Haben Sie uns wiedererkannt? Wir haben diese Seite optisch von Grund auf modernisiert, damit Sie leichter auf dem Laufenden bleiben können.
Foto: Patrick Mariathasan für den SPIEGEL

Bis auf die Adresse www.spiegel.de ist hier alles neu: Wir haben unser System grundlegend umgebaut, der Seite einen neuen Anstrich verpasst und den Namen geändert. Was bislang SPIEGEL ONLINE war, heißt nun DER SPIEGEL – schließlich arbeitet inzwischen eine gemeinsame Redaktion an unserem Angebot im Netz und im wöchentlichen Printmagazin.

Die neue Designsprache

Wir tragen von nun an nicht nur denselben Namen, sondern auch denselben Stil: Das ikonische SPIEGEL-Orange zieht sich prägend durch die gesamte Seite, ebenso wie optimierte Versionen unserer SPIEGEL-Schriftarten. Wie wir aus Befragungen wissen, stand DER SPIEGEL als Marke für viele von Ihnen ohnehin bereits hinter unserem Angebot. Da ist es nur folgerichtig, diese Marke auch im Titel der Seite deutlich zu machen und mit einer Stimme nach außen aufzutreten.

Neben diesen grundsätzlichen Änderungen haben wir aber auch viele Details überarbeitet: Insgesamt hat die Seite nun ein klareres Design, Icons und Piktogramme folgen einer einheitlichen Stilistik, und selbst Schriftgrößen, Abstände und alle Interface-Elemente wurden neu angelegt und systematisiert. Das Ziel dabei: unsere Inhalte für Sie besser nutzbar zu machen, sie intuitiver aufzubereiten und hochwertiger zu gestalten.

Das neue Designsystem: Modular aufgebaut umfasst es alle Bestandteile des neuen Layouts

Das neue Designsystem: Modular aufgebaut umfasst es alle Bestandteile des neuen Layouts

Nutzerbedürfnisse stehen im Kern unserer Arbeit

Name, Typografie und Farbigkeit zeigen: Unser neues Design hat nicht allein optische Gründe – es leitet sich ab aus übergreifenden Motiven und aus dem, was wir über Ihre Bedürfnisse als Leserinnen und Leser wissen. Erkenntnisse dazu haben uns zahlreiche Umfragen und Interviews geliefert, die wir während der Entwicklung unserer neuen Seite zu diversen Aspekten führen konnten.

Drei Stile für Artikelformate: Nachrichten, Kommentare und Beiträge aus dem Bereich "Leben" sind optisch unterscheidbar

Drei Stile für Artikelformate: Nachrichten, Kommentare und Beiträge aus dem Bereich "Leben" sind optisch unterscheidbar

Darin haben sich viele von Ihnen mehr Übersicht und Klarheit auf der Seite gewünscht. Ebenso mehr Hintergründe und analytische Tiefe. Und eine deutlichere Trennung von Nachrichten und Kommentaren.

Unseren Artikeln können Sie daher nun unmittelbar ansehen, worum es sich handelt: Nachrichten haben ein anderes Design als Kommentare, bei denen unsere Autorinnen und Autoren hervorgehoben und die Überschriften kursiv gesetzt sind. Beiträge aus dem neuen Ressort "Leben" erscheinen ebenfalls in einem eigenen, besonders wertigen und bildstarken Layout. Daran erkennen Sie nun unsere nutz- und lebenswertigen Stoffe, sorgfältig recherchiert und anspruchsvoll aufbereitet.

Orientierung als Design-Maxime

Die Designstile existieren auf der Seite nicht nebeneinander, sondern bunt gemischt. Ein Themenkomplex kann sich schließlich sowohl aus Nachrichten als auch Kommentaren und nutzwertigen Beiträgen formieren. Etwa zum Klimawandel: Wir berichten nachrichtlich über Proteste und Klimagipfel, parallel dazu bewerten unsere Kolumnisten die Ergebnisse in Meinungsbeiträgen. Und das "Leben"-Team kümmert sich um die Frage, welche Maßnahmen im Klimaschutz für jeden Einzelnen sinnvoll sind.

Themenblöcke auf der Homepage: Inhalte zu einem Thema sind nun übersichtlich gebündelt und auf einen Blick erschließbar

Themenblöcke auf der Homepage: Inhalte zu einem Thema sind nun übersichtlich gebündelt und auf einen Blick erschließbar

Damit Sie einen besseren Überblick haben, welche Beiträge es bei uns zu einem solchen Komplex gibt, haben wir ein neues Layoutelement entwickelt – den Themenblock. Sie finden ihn nun auf der Homepage, aber auch auf einigen Ressortseiten und Themenseiten.

Ein Themenblock kann einen oder mehrere Artikel umfassen, die darin in unterschiedlicher Größe präsentiert werden. Er hilft Ihnen dabei, sich die inhaltliche Tiefe und Vielfältigkeit unseres Angebots noch besser zu erschließen, und ermöglicht jeweils einen tieferen Einstieg in das Thema. Die Homepage zeigt damit nun auf einen Blick, welches die relevantesten Themen sind – und mit welchen Beiträgen wir sie begleiten, erklären und einordnen.

Für jede Nachrichtenlage finden wir also nun ein passendes Format. Unsere Seite kann weiterhin hochaktuell sein, wird dabei aber besser strukturiert und somit übersichtlicher. Das ist uns besonders wichtig, um Sie auch in Zukunft gut durch den Tag zu begleiten – beim Frühstück, auf dem Weg zur Arbeit, in der Mittagspause oder am Wochenende auf dem Sofa.

Unser neues Layout ist dafür ein elementarer Schlüssel. Entwickelt haben wir es mit der Agentur Make Studio  sowie vielen Kollegen aus dem Haus, gemeinsam mit dem Team der SPIEGEL Tech Lab  ist daraus diese Seite geworden. Was Sie heute sehen, ist aber erst der Anfang. Denn genau wie unser modernes Designsystem wird sich auch www.spiegel.de kontinuierlich weiterentwickeln. Und wir werden unsere neue Designsprache im Produktdesign der SPIEGEL-Gruppe weiter nutzen.

Ob Sie es wiedererkennen werden? Ganz sicher.

ist stellvertretende Entwicklungschefin des SPIEGEL und hat den Relaunch des digitalen SPIEGEL von der Konzeption an begleitet. Sie kam 2013 als Wissenschaftsjournalistin zum SPIEGEL, baute das Datenjournalismus-Ressort auf und war Mitglied der SPIEGEL-ONLINE-Chefredaktion.

ist Produktmanager UX und Leiter des SPIEGEL-Designlab. Er kam Ende 2017 zum SPIEGEL und ist verantwortlich für die Entwicklung des neuen Designsystems. Zuvor war er Teamleiter UX bei Yours Truly in Hamburg, Konzepter bei Elephant Seven und Columbus Interactive. 

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