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Patrick Mariathasan für den SPIEGEL

Leserbriefe

Warum Deutschland längst viel moderner sein könnte, der schwierige Umgang mit Tieren im Leistungssport und eine Kolumne über Jan Böhmermann – das waren die Themen, zu denen wir in der vergangenen Woche die meisten Zuschriften erhalten haben.
aus DER SPIEGEL 40/2021

Das Land der verschenken Möglichkeiten

Heft 39/2021 Titel: Schule, Verwaltung, Wirtschaft – Warum Deutschland längst viel moderner sein könnte 

  • Entscheidend ist doch, was Ziel einer Veränderung sein soll. Wenn wir unseren Nachkommen ein einigermaßen erträgliches Leben ermöglichen wollen, dann kann man doch daran nicht die Bedingung knüpfen, dass unser Leben mit Wachstum und Wohlstand immer so weitergeht wie bisher. Wachstum verträgt sich nicht mit Klima- und Umweltschutz, Wohlstand ist zweitrangig! Wenn wir es also ernst meinen mit dem Ziel, dann wird uns dies wohl in mancherlei Hinsicht Verzicht abverlangen. Und dann brauchen wir Führungskräfte, die dies auch ohne Beschönigungen benennen. Die gegenwärtige Standardfolklore, dass das alles ohne Verzicht auf Wachstum und Wohlstand gelingen wird, ist doch einfach nur unerträgliches Gewäsch!
    Carl Ibs, Salzgitter

  • Besten Dank für diese hervorragende Analyse Deutschlands in der Dauerkrise. Allerdings ist der tiefere Grund unzureichend herausgearbeitet, und die Schlussfolgerung fehlt. Schlimmer als die Lähmung vieler staatlicher Institutionen ist die feiste Selbstgefälligkeit und Ignoranz der Verantwortlichen in Politik und Verwaltung. Jeder Fehler wird mindestens zu einem halben Erfolg schöngeredet oder als kleiner Ausrutscher ad acta gelegt. Wo es keinen Fehler gibt, kann man auch nichts daraus lernen und immer schlimmer weiterwursteln. Dass für jedes nennenswerte Projekt insgesamt 15 Jahre zu veranschlagen sind, ist eh nicht zu ändern, da es wohl im deutschen Wesen liegt … Schlussfolgerung: Auch mit einer neuen Regierung bleibt der Staat genauso überfordert, und der schleichende Abstieg Deutschlands geht weiter.
    Karl Jetter, Planegg (Bayern)

  • Einmal mehr zeigt dies der Titel des aktuellen Spiegel: Schlaff, Rot, Gold ! Mehr braucht es gar nicht, um den Zustand unserer Republik zu beschreiben.
    Heinrich Schneider, Berlin

  • Ich gratuliere zu diesem Titel, lange überfällig! Für mich erst der Beginn einer Kampagne. Konsequenzen könnten beispielsweise sein: Innovationsagenturen sind nicht drei, sondern nur einem Ministerium zugeordnet. Das Besserstellungsverbot wird abgeschafft, es gibt dann auch vom Staat finanziertes Personal, das übertariflich verdient. Die Vorschrift, europaweit auszuschreiben, entfällt, der Staat entscheidet, wer einen Auftrag bekommt. Die Mitbestimmungsrechte der Personalräte sollten außerdem – sofern es um Innovationen wie Digitalisierung geht – drastisch eingeschränkt werden, sie waren in den vergangenen 40 Jahren die größten Innovationsbremser in der öffentlichen Verwaltung. Es geht also weniger um »Engstirnigkeit« oder »Todsünden«, sondern darum, dass Gesetze zu ändern sind, und es ist die große Frage, ob es dafür in der EU und in Deutschland Mehrheiten gäbe. Es geht um harte politische Arbeit, ohne eine Kampagne mit langem Atem wird da nichts erreicht werden.
    Hartmut Krauß, Bielefeld

  • Deutschland befindet sich in der Situation eines Bergwanderers, der das Gipfelplateau erreicht hat. Alle Mühen und Anstrengungen dorthin sind vergessen, das Ziel erreicht, uns geht es gut, besser als je zuvor. Zufrieden schauen wir auf die Nachbargipfel, alle niedriger als unserer. Und jetzt? Jeder Schritt weiter, ganz gleich, in welcher Richtung, führt wieder hinab ins Tal, ein Weiter-hoch gibt es nicht. Die Angst vor dem Abstieg verhindert jeden Aufbruch, nur nicht bewegen bleibt die einzige Lösung. Erfolg, Sattheit, Stillstand, Überdruss: das Schicksal jeder Erfolgsgeschichte, ob im Kleinen oder Großen.
    Dipl.-Ing. Peter Schewe, Regenstauf (Bayern)

  • Es tut einem wirklich in der Seele weh zu sehen, was dieses wunderbare Land an vorhandenem Potenzial verschenkt. Lasst uns alle aufstehen und ein neues Bewusstsein schaffen, das von Herzen kommt, für Flexibilität und Innovation. Schafft ein Ministerium für Effizienz mit kompetenten und engagierten Mitarbeitern, leichter Zugänglichkeit und weitreichender Machtbefugnis zur Durchsetzung von »Germany For Future«.
    Douglas McGibbon, Herzebrock-Clarholz (NRW)

So geht Satire heute, Alter!

Heft 38/2021 Die Gegendarstellung: Ficki, Kacki, Böhmi

  • Wie bin ich froh, dass es da noch jemanden gibt, der außer mir auch der Meinung ist, dass Herr Böhmermann völlig überbewertet wird, was seine Person respektive seine Statements in der Fernsehunterhaltung betrifft. Ich habe noch nie verstanden, warum so ein Hype um ihn und seine Sendung(en) gemacht wird.
    Roswitha Möller, Bonn

  • Es spricht der Neid eines Lehrers, der zwar irgendwo das Wort »Tourette« aufgeschnappt hat, aber dem eine öffentliche Preisverleihung dennoch nicht vergönnt war. Dabei trifft Jan Böhmermann doch einfach nur den Nerv. Wenn auch mit einem speziellen Vokabular – ohne das in heutiger Zeit aber kaum mehr Aufmerksamkeit zu erreichen ist. Möglicherweise dürfte das sogar ein Heinrich Heine im Elfenbeinturm heute erkennen können. Im Übrigen kann der Moderator einer Sendung wohl selbst entscheiden, wen er einlädt und wen nicht, man kann daraus noch lange nicht den Vorwurf stricken, dass er die Meinungsfreiheit nicht beachte. Bleibt also nur die Alters-Selbsterkenntnis des Autors stehen, dass er kein TV-Experte ist – und dass über den Titel seiner Darbietung wahrscheinlich noch nicht einmal Kinder lachen können.
    Andreas Heller, Wurster Nordseeküste (Nieders.)

  • Diese Gegendarstellung überzeugt mich nicht. Ich kann Ihnen bestätigen: Es liegt tatsächlich am Alter. Auch Heine würde heutzutage mit Sicherheit nicht so formulieren, wie zu seinen Lebzeiten.
    Matthias Behnke, Hamburg

  • Das ZDF fühlt sich offenbar berufen, die vulgäre, ordinäre, sexuell verdinglichende und damit menschenverachtende Fäkalsprache der digitalen Netzwerk-Subkultur aufzugreifen und Herrn Böhmermann dafür eine Bühne in einer Show zu bieten, welche die Fernsehunterhaltung auf ein neues Anspruchslevel senkt. Offenbar gibt es ein Publikum dafür. Und auch einen Preis – von einer Schickimicki-Medienwelt, die, in ihrer abgehobenen und abgeschotteten Blase lebend, dies für Satire hält, und Herrn Böhmermann eine anrüchige Auszeichnung zubläst.
    Josef Gegenfurtner, Schwabmünchen (Bayern)

  • Das »ZDF Magazin Royale« hat in den vergangenen Monaten wertvolle und gut recherchierte Beiträge zu Themen wie Klimaschutz und die beste Ischgl-Sendung überhaupt gesendet. Immer wieder greift Böhmermann autokratische Potentaten wie Erdoğan an und widmet sich entsprechenden Tendenzen in unseren Nachbarländern wie in Österreich. Wichtig scheint Herrn Neubacher aber nur zu sein, dass der Satiriker die Form wahrt und wie Markus Lanz weichgespülten Talk mit zum Teil fragwürdigen Gästen serviert. Darüber kann man geteilter Meinung sein, wirklich ärgerlich ist aber Folgendes: »Fick dich, du hässliches beschissenes Niedersachsen« entstammt dem Film »25 km/h« und wurde von Böhmermann in einem Beitrag zur minderen Qualität des staatlich subventionierten deutschen Films nur zitiert. Er verwendete in der Folge weitere, von Ihnen zitierte, Ausdrücke, um seine Aussage satirisch zu überhöhen. Wer die Sendung sieht, erkennt dies sofort. Reißt man die Zitate aus dem Zusammenhang, ist das natürlich nicht möglich. Mir ist jedenfalls der »Sozialkundelehrer mit Tourette« allemal lieber als der Oberstudienrat. Oder anders ausgedrückt: »Scheiß auf den verfickten Fernsehpreis! So geht Satire heute, Alter!«
    Dominic Nicolas, Sankt Augustin (NRW)

  • Zum Vergleich »Sozialkundelehrer mit Tourette«: Endlich ist das Tourettesyndrom einigermaßen bekannt und gesellschaftlich ein wenig akzeptiert, da sollen die Menschen lediglich auf das – unter anderem auch vorkommende – zwanghafte Aussprechen obszöner oder analer Begriffe reduziert werden? Nicht gut!
    Renate Boos, Tübingen

Lukratives Geschäft

Heft 38/2021 Reiten: Ist Leistungssport noch zu vertreten? 

  • Kein Mensch würde auf die Idee kommen, zwei sich fremde Eiskunstläufer nach zwanzigminütigem »Kennenlernen« als Läuferpaar in einen Wettkampf mit Sprüngen, Hebungen und Würfen zu schicken. Aber ein Pferd soll ad hoc mit einem ihm fremden Reiter über einen Springparcours? Das ist nicht nur menschen- und vor allem pferdeverachtend, sondern zeugt auch von haarsträubender fachlicher Unkenntnis. Ich hoffe sehr, dass die Tierschutzvereine so lange dagegen Sturm laufen, bis diese Disziplin im Fünfkampf abgeschafft wird.
    Anne Essmann, ehemalige Reiterin, Berlin

  • Es ist eine absolute Sauerei, wie eine redliche Sportlerin von Organisationen und sogenannten Pferdefreunden verunglimpft wird. Annika Schleu hat sich akribisch und gewissenhaft jahrelang in einer der anspruchsvollsten Sportarten überhaupt auf das Großereignis Olympische Spiele vorbereitet. Nach den Disziplinen Schießen, Fechten, Schwimmen und Laufen stand sie kurz vor dem Gewinn einer Goldmedaille und musste dann erkennen, dass ihr kurz vor Erreichen eines Traums das Losglück nicht wohl gesinnt war. Hier wurde ein Pferd, das den hohen Ansprüchen eines olympischen Wettbewerbs einfach nicht gewachsen war, ohne Bedenken den Athleten überlassen. Und hier in Deutschland hat man nichts Besseres zu tun, als diese Frau zu verurteilen. Die Anklage sollte an den Veranstalter gerichtet werden, der offensichtlich mit der zur Zurverfügungsstellung von 36 trainierten und ausgebildeten Pferden für dieses olympische Turnier überfordert war.
    Hans-Ludwig Fischer, Bad Zwischenahn (Nieders.)

  • Der Artikel spiegelt nicht nur den pferdeverachtenden Sport wider, gleichgültig, ob Turnier-, Renn-, Western- oder Polosport, er erinnert generell an den beschämenden Umgang auch mit allen anderen Nutztieren. Nach Meinung von Frau Werth müssen Nutztiere und auch Pferde nach des Menschen Pfeife (Sporen und Peitsche) tanzen, da »sie nachrangig sind«. Peitsche, Sporen, scharfe Gebisse, unnatürliche sportliche Anforderungen, Entzug der natürlichen Haltungsbedingungen und vieles mehr sind himmelschreiendes Unrecht, welches vom Zuschauer nur deshalb meist nicht als solches wahrgenommen wird, weil Pferde eben nicht schreien können. Könnten Sie es, wäre so manche Rennbahn und mancher Turnierstall von Schmerzgeschrei erfüllt.
    Dr. med. vet. Maximilian Pick, Fachtierarzt für Pferde / Fachtierarzt für Tierschutz, Icking (Bayern)

  • Hochklassige Pferde hatten immer schon ihren Preis. Der heutige Preis, der für ein Pferd dieser Klasse erzielt wird, ist immens. Die Profiteure werden sich nicht dieses lukrative Geschäft durch berechtigte Forderungen des Tierschutzes und der Justiz vermasseln lassen. Generell offenbart der Hochleistungssport mit Pferden seit Langem tiefe Abgründe. Die Frage nach den charakterlichen Eigenschaften des Reiters scheint mir mindestens so wichtig wie körperliche und nervliche Voraussetzungen des Pferdes. Rücksichtsloser Ehrgeiz in Verbindung mit mangelnden reiterlichen Fähigkeiten sind für jedes Pferd toxisch. Der Reiterin hätte ich gewünscht, dass die Liebe zum Pferd, auf die sie sich berufen hatte, ihren blinden Ehrgeiz besiegt und sie frühzeitig, bevor es ein derart hässliches Fiasko wurde, vor allem für das arme Pferd, aufgegeben hätte – für ihr eigenes und das Wohl ihres Pferdes.
    Bärbel Starkloff, Bad Harzburg (Nieders.)

  • Warum wurde Saint Boy überhaupt vom verantwortlichen Veterinärmediziner zugelassen? Gab es eine mehrmonatige, tiefgründige und tiergerechte Prüfung der eingesetzten Pferde vor dem Wettkampf? Wie war die unmittelbare Betreuung und Haltung der einzelnen Pferde vor dem Wettkampf? Welche Kontrollen dazu gab es seitens des internationalen Verbandes im modernen Fünfkampf? Warum wird nicht angeregt, dass künftig jede Moderne Fünfkämpferin ein eigenes Pferd mitbringt, zu dem über Jahre eine enge Vertrauensbasis hergestellt werden konnte – auch wenn diese Sportart damit »elitärer« wird? Es bleibt nur zu hoffen, dass Annika Schleu ihrem Sport treu bleibt und dann in Paris 2024 beweisen kann, was sie wirklich ist – eine tadellose Sportsfrau!
    Dr. Marko Michels, Schwerin

Globale Probleme angehen

Heft 38/2021 Leitartikel: Warum es keine Steuererhöhung braucht 

  • Christian Reiermann schreibt zur Einkommensteuer: »... die Steuerlast für mittlere Einkommen … deutlich zu senken, wäre für SPD und Grüne ein lohnendes Ziel«. Genau das steht aber im Wahlprogramm der SPD und der Grünen. Auch seine Aussagen zur Entwicklung der Gesamtbelastung der Bürger sind zweifelhaft. Er greift einen Indikator – die Steuerquote – und zwei einzelne Jahre heraus, um zu belegen, dass sich Deutschland zu einem »Hochsteuerstandort« entwickelt habe. Wenn man einen umfassenderen Indikator wie die Staatsquote nimmt, in der auch die Ausgaben zur Sozialversicherung enthalten sind – oder ein anderes Basisjahr wählt, dann ist ein Anstieg der Belastung keineswegs klar zu erkennen. Ein Blick auf einen Vergleich der Staatsquoten in der EU zeigt, dass Deutschland dort im Durchschnitt liegt.
    Dr. Manuel Schiffler, Frankfurt am Main

  • Ich vermute sehr stark, dass keine der Parteien SPD, Grüne, Linke etwaige Steuermehreinnahmen primär für Altschuldenabbau nutzen würde, sondern die Absicht ist, tatsächlich globale Probleme mit nationalen Auswirkungen zumindest mal anzugehen. Wo eine dogmatische Schneller-weiter-höher-Wirtschaftswachstumsphilosophie hinführt, können wir sehr gut an der aktuellen Erderwärmung ablesen.
    Matthias Heindorf, Allschwil (Schweiz)

  • Unabhängig davon, dass die vorgesehenen Einkommensteueranhebungen der SPD und Grünen äußerst moderat ausfallen und nur für absolute Spitzenverdiener (etwa fünf Prozent der Bürger) geplant sind, hat Herr Reiermann folgende Fakten einfach ignoriert: Alle renommierten Wirtschaftsforschungsinstitute sind sich einig, dass nur ganz wenige Industrieländer eine höhere Vermögensungleichheit ausweisen als Deutschland und dass eine deutlich überdurchschnittliche positive Einkommensentwicklung in unserem Land in den vergangenen zehn Jahren in erster Linie bei den oberen zehn Prozent der Erwerbstätigen stattfand. Seine Vorschläge zur Anhebung der Erbschaftsteuer würden diese verhängnisvolle Entwicklung nur noch verschärfen.
    Manfred Lipphardt, Werl (NRW)

Außenpolitik im Zeichen der Konzerne

Heft 38/2021 Diplomatie: Merkels ehemaliger außenpolitischer Berater Christoph Heusgen im SPIEGEL-Gespräch über den Umgang mit Afghanistan und China 

  • Das Scheitern der Wahlrechtsreform macht wieder einmal deutlich, dass es Menschen im Allgemeinen und Volksvertretern im Besonderen schwerfällt, Reformen, die auf das eigene Leben Einfluss nehmen, auf den Weg zu bringen. Die vom Volk gewählten Vertreter tragen eine hohe gesellschaftliche Verantwortung und sollten sich ihres Vorbildcharakters bewusst sein. Über Reformen muss sachlich gestritten und debattiert werden. Dies muss dann aber auch zu Lösungen und Veränderungen führen und nicht in der Diskussion stecken bleiben. Reformen bedeuten Veränderung. Dazu müssen alle Bürger bereit sein. Auch Politiker sind Bürger.
    Andreas Stachel, Maikammer (Rhld.-Pf.)

  • Das Problem lässt sich wahrscheinlich nur übers Geld lösen. Wenn eine Gehaltsjahressumme für alle Abgeordneten zur Verfügung steht, die sie sich teilen müssen, wäre das Problem wahrscheinlich schnell erledigt.
    Rainer Igel, Ritterhude (Nieders.)

  • Dem Deutschen Bundestag droht eine erhebliche Zunahme der Mandatsträger. Eine Zunahme von Menschen also, die dem Wohl der Gesellschaft dienen und – wie sie selbst immer wieder sagen – ihre eigenen Ansprüche hinter die des Gemeinwohls stellen. Nur ist das Gegenteil der Fall: Sie sind lupenreine Egoisten – wie wir alle. Es sind Menschen, die zunächst an ihre eigenen Vorteile denken, also an das Mandat mit seinen üppigen Bezügen.
    Hans-Heiner Drögemeier, Reinbek (Schl.-Holst.)

  • Geht das eigentlich so lang weiter, bis wir alle im Bundestag sitzen? Das wäre doch dann das Endstadium einer echten und gelebten Demokratie, so wie es sein sollte, oder? Ich bin gespannt, welches Geld wir dann verteilen wollen und wem wir wie viel Steuern abnehmen oder vergünstigen.
    Daniel Nagel, Einbeck (Nieders.)

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