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Zentralratspräsident Schuster »Kein Mensch kommt als Antisemit auf die Welt«

Josef Schuster ist der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland. Mit den Kinderreportern Johann und Alma sprach er über antisemitische Angriffe und seinen Lieblingsfeiertag.
Redaktionelle Begleitung: Marco Wedig
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In den Jahren 1933 bis 1945 erlebte der Judenhass in Deutschland seinen Höhepunkt. Unter Adolf Hitler wurden jüdische Menschen verfolgt. Sie mussten einen sogenannten Judenstern tragen. Sechs Millionen Juden wurden von den Nationalsozialisten und deren Helfern ermordet. Wenn heute Impfgegner mit einem umgestalteten Judenstern herumlaufen, verharmlosen sie diese Verbrechen.

In den Jahren 1933 bis 1945 erlebte der Judenhass in Deutschland seinen Höhepunkt. Unter Adolf Hitler wurden jüdische Menschen verfolgt. Sie mussten einen sogenannten Judenstern tragen. Sechs Millionen Juden wurden von den Nationalsozialisten und deren Helfern ermordet. Wenn heute Impfgegner mit einem umgestalteten Judenstern herumlaufen, verharmlosen sie diese Verbrechen.

Foto: Christophe Gateau / dpa
Das Schild, das im Mai bei einer Demonstration in Berlin-Neukölln gezeigt wurde, knüpft an eine jahrhundertealte antisemitische Lüge an. Danach sollen Juden für religiöse Rituale Kinder getötet haben.

Das Schild, das im Mai bei einer Demonstration in Berlin-Neukölln gezeigt wurde, knüpft an eine jahrhundertealte antisemitische Lüge an. Danach sollen Juden für religiöse Rituale Kinder getötet haben.

Foto: Vladimir Menck / SULUPRESS / picture alliance
Mitte Mai gab es Kämpfe zwischen dem israelischen Militär und der Terror-Organisation Hamas. In Deutschland kam es zu israelfeindlichen Protesten. Daraufhin fanden sich Menschen zusammen, um sich solidarisch mit Israel zu zeigen, so wie hier am Potsdamer Platz in Berlin.

Mitte Mai gab es Kämpfe zwischen dem israelischen Militär und der Terror-Organisation Hamas. In Deutschland kam es zu israelfeindlichen Protesten. Daraufhin fanden sich Menschen zusammen, um sich solidarisch mit Israel zu zeigen, so wie hier am Potsdamer Platz in Berlin.

Foto: M. Golejewski / Adora Press
Die Jewrovision ist ein Musik- und Tanzwettbewerb, den der Zentralrat der Juden organisiert. Mehr als 1200 Jugendliche aus 60 jüdischen Jugendzentren nehmen teil. Tausende schauen zu. Wegen Corona musste der Wettbewerb dieses und voriges Jahr ausfallen.

Die Jewrovision ist ein Musik- und Tanzwettbewerb, den der Zentralrat der Juden organisiert. Mehr als 1200 Jugendliche aus 60 jüdischen Jugendzentren nehmen teil. Tausende schauen zu. Wegen Corona musste der Wettbewerb dieses und voriges Jahr ausfallen.

Foto: Gregor Zielke
Stahlpfeiler schützen das Leo-Baeck-Haus in Berlin. Sie sollen verhindern, dass ein Auto in das Gebäude rast, in dem der Zentralrat der Juden sitzt. Die Kinderreporter wurden von der Redaktion vor dem Interview beim Sicherheitsdienst angemeldet. Nach der Ausweis-Kontrolle konnte das Gespräch beginnen. Beim anschließenden Fotoshooting wurde Josef Schuster von seinen Personen-Schützern begleitet.

Stahlpfeiler schützen das Leo-Baeck-Haus in Berlin. Sie sollen verhindern, dass ein Auto in das Gebäude rast, in dem der Zentralrat der Juden sitzt. Die Kinderreporter wurden von der Redaktion vor dem Interview beim Sicherheitsdienst angemeldet. Nach der Ausweis-Kontrolle konnte das Gespräch beginnen. Beim anschließenden Fotoshooting wurde Josef Schuster von seinen Personen-Schützern begleitet.

Foto: Gordon Welters / DEIN SPIEGEL
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