Feldzug gegen den Irak Auge in Auge mit dem Krieg

Claus Christian Malzahn

11. Teil: Montag, 18. August 2003


Camp Bushmaster bei An Nadschaf, Irak

Ich bin zurück im Irak, diesmal ohne Armeebegleitung. Die Soldaten sind aus Camp Bushmaster lange verschwunden. Das Zimmer, in dem ich mit Tom Sawyer, Mils und Ali übernachtet habe, wird gerade renoviert. Die neu gegründete Ölpolizei hat das Gelände übernommen. Sie sollen die Pipelines bewachen, die hier durch die Wüste laufen.

Ich frage die Bauarbeiter, ob sie wissen, daß die Amerikaner hier einen Stützpunkt hatten. Schon, schon, antworten sie. Aber ansonsten sind sie froh, daß sie weg sind. Würden sie gegen die Amerikaner auch kämpfen? "Wir werden alles tun, was uns unsere religiösen Führer auftragen!", sagt der Vorarbeiter. Es scheint sich nicht viel geändert zu haben in diesem Land.



insgesamt 4 Beiträge
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dirk brauns, 24.03.2008
1.
der text ist langweilig. um mitzuteilen, was krieg ist, benötigt es etwas mehr als dieses verstockte gemurkse. abtreten, embedded mahlzahn. nochmal schreiben.
Indira Geisel, 29.03.2008
2.
Malzahn bei der US Armee in der irakischen Wüste erinnert nicht wenig an Isherwood in dem Berlin Weimars. Ein Beobachter ringt mit seiner Sympathie sowie mit seiner Skepsis gegenüber einen tollkühnen Gastgeber. Eine Vorahnung der Katastrophe, ehe sie anfängt: "Der Krieg liegt wie ein dunkler, endloser Tunnel vor mir." Aber eigentlich darf er nur über abgeschlossene Operationen schreiben.
johann legner, 30.03.2008
3.
ich bin malzahn dankbar für seinen beitrag und die risiken, die er dafür eingegangen ist. dazu gehört auch, sich mit dem verdacht auseinanderzusetzen, instrumentalisiert zu werden. beim lesen habe ich mich an diese tage der ungewissheit erinnert, die den beginn des irak-krieges prägten, an den der kampf mit den gasmasken, der damals für die angreifer alles beherrschte. im nachhinein scheint er das fanal des weiteren verlauf dieses krieges. der erwartete schrecken bleibt aus, aber die angst vor ihm wirft einen langen schatten und gebiert seinerseits schreckliches. vom ersten tag an ist alles ganz, ganz anders als erwartet. dies in erinnerung zurück zu rufen, zeichnet einen zeitzeugen aus.
Norbert Polster, 30.03.2009
4.
>der text ist langweilig. um mitzuteilen, was krieg ist, benötigt es etwas mehr als dieses verstockte gemurkse. >abtreten, embedded mahlzahn. nochmal schreiben. gott sei dank geschmackssache. ich werde mir das buch kaufen.
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