Historischer Brief an Winston Churchill "Bitte tritt nicht zum Islam über"

Winston Churchill war vom Islam fasziniert. So sehr, dass seine Familie fürchtete, er würde konvertieren. Das geht aus einem jetzt entdeckten Brief hervor.

Winston Churchill im Jahr 1943: Ein bisschen ein Pascha
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Winston Churchill im Jahr 1943: Ein bisschen ein Pascha


London - Die Familie des früheren britischen Premierministers Winston Churchill (1874 - 1965) hat sich Sorgen wegen dessen Sympathien für den Islam gemacht. Das geht aus einem Brief hervor, den ein britischer Historiker entdeckt hat.

Churchills spätere Schwägerin Gwendoline Bertie schrieb dem Politiker im Jahr 1907: "Bitte tritt nicht zum Islam über." Sie habe bei Churchill eine Tendenz zum Paschahaften bemerkt und bitte ihn, gegen etwaige Versuchungen anzukämpfen.

Den Brief hat der Historiker Warren Dockter von der Universität Cambridge bei Recherchen zu einem Buch über den Staatsmann Churchill und sein Verhältnis zur muslimischen Welt entdeckt, wie britische Medien am Sonntag berichteten.

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"Churchill zog es nie ernsthaft in Betracht überzutreten", sagte Dockter dem "Independent". Er sei zu dieser Zeit mehr oder weniger Atheist gewesen, der Islam habe ihn aber auf besondere Weise fasziniert. Er habe privat sogar hin und wieder arabische Kleidung getragen.

Ebenfalls 1907 schrieb Churchill demnach selbst in einem Brief, er wünsche, er sei ein Pascha - und meinte damit einen Ehrenrang im Osmanischen Reich.

Churchills Todestag jährt sich am 24. Januar zum 50. Mal. Er war britischer Premierminister von 1940 bis 1945 während des Zweiten Weltkriegs und von 1951 bis 1955.

wbr/dpa

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