Agnes Maier

Vorteil der Coronakrise Endlich Ruhe auf der Wochenbettstation

Ich bin froh, wenn das Coronavirus irgendwann wieder weg ist. Für junge Mütter hat die Ausnahmesituation aber auch ihr Gutes.
Nach der Geburt: "Das Wochenbett heißt nicht umsonst WochenBETT" (Symbolbild)

Nach der Geburt: "Das Wochenbett heißt nicht umsonst WochenBETT" (Symbolbild)

Foto: Sally Anscombe/ Getty Images

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Eine Frage höre ich derzeit häufiger: Was hat sich durch die Corona-Pandemie geändert? Wie läuft das alles momentan?

Die Frage ist nicht leicht zu beantworten, finde ich. Einerseits ist vieles sehr anders – das ständige Maskentragen etwa oder diese absurde Diskrepanz zwischen dem Versuch des Abstandhaltens und der Nähe, die zwangsläufig durch das Arbeiten mit und am Menschen entsteht. So darf ich zwei Finger in die Vagina einer Frau stecken, um ihren Muttermund zu tasten. Aber die Hand schütteln darf ich ihr nicht. All das ist sehr herausfordernd.

Andererseits bleibt eine Geburt eine Geburt. Und auch die erste Zeit danach scheint mir vielfach von den gleichen Herausforderungen geprägt wie vor Corona-Zeiten. Mit einer entscheidenden Ausnahme. Und die ist eigentlich ganz schön genial.

Aber der Reihe nach.

Im WochenBETT braucht es vor allem eins: Ruhe und Geduld

Die erste Phase nach der Geburt eines Kindes wird als Wochenbett bezeichnet. Es beginnt mit dem Abgang der Plazenta, dem Mutterkuchen, und dauert etwa sechs bis acht Wochen. Als Hebamme habe ich, wann immer ich über diese erste Zeit gesprochen habe, einen Spruch schon sehr oft gesagt und werde auch nicht müde, ihn immer wieder zu wiederholen: Das Wochenbett heißt nicht umsonst WochenBETT. Denn schon das Wort an sich gibt einen deutlichen Hinweis darauf, wo frischgebackene Mütter sich nach der Geburt hauptsächlich aufhalten sollen.

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